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Results 1 to 16 of 16
  1. #1
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    Sep 2016
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    Der HdRO-Leuchtfeuer-Newsletter #40

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  2. #2
    Macht Euch eine warme Tasse Kakao und verratet uns, was Eure Lieblings-Julfestgeschichte ist.
    Einmal, beim Julfest, war ich motiviert und hab tatsächlich täglich mit allen Chars mehrere Dailies gespielt... als das Julfest vorbei war, hatte tatsächlich einer das Steckenpferd gewonnen... aber von all den vielen Chars wars ausgerechnet der neueste kleinste, der noch immer keinen Reitskill hat und nie gespielt wird... wirklich komisch...
    Diskutierer, Fragenbeantworter, Twinker, Händler, Handwerker und Anführer der 'Gemeinschaft der freien Völker' auf Belegaer.
    Deutsche Guides für nahezu alles, was Casuals interessieren könnte, gibts hier: http://gdfv.forumo.de/guides-f24/

  3. #3
    Macht Euch eine warme Tasse Kakao und verratet uns, was Eure Lieblings-Julfestgeschichte ist.
    Und einmal dann im Julfest-Lager da hat sich so ein Elb doch tatsächlich seine Flöte...

    Bring me my bow of burning gold:Bring me my arrows of desire:Bring me my spear:O clouds unfold!Bring me my chariot of fire.
    R15: HNT - R11: BLA, STK - R10: CPT, DEF - R9: MNS - R8: BUR, LRM

  4. #4
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    Aug 2013
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    Macht Euch eine warme Tasse Kakao und verratet uns, was Eure Lieblings-Julfestgeschichte ist.

    Letztes Jahr war ich mit meinem alten Freund Reinhold Messner (kennt Ihr vielleicht) auf dem Julfest. Wir sind dort mit den Schlittenhunden hingefahrn. War 'n Acht-Spänner. Alle acht Stunden müssen die ausgewechselt werdn, denn die Deichselhunde haben am meisten zu schleppen: Die sind ganz vorne. Als Zweites kommen die Führungshunde, dann die dritten Läufer und ganz hinten sind die Ersatzhunde reingeklebt ... Und Reinhold und ich, wir hatten Riesen-Jacken an, das fällt ja überhaupt nich auf: Mit einer Schicht Schweine-Familie, dann kommt Beton, Amalgam (40 cm), Daunen, Zellulose, apfelsinenfarbene Astern (gedreht) und Gehacktes drumrum ... Und ganz, ganz außen Tom Bombadils Unterbuxe. Nee, geht ja gar nich, würd ja platzn, ne? Nee, ganz außen is da so das Zirkuszelt von Zirkus Krone, aber andersrum (mit zwei Löchern für de Beine) ... Auf einmal denk ich: »Wo is'n der Reinhold???« — Aber da war nur'n Loch im Eis, und dann war er weg. Wohl verschieden oder so ... Also hab ich gedacht »Schande, allein keinen Bock mehr«, hab die Hunde alle weggeschmissn und bin nach Hause gelaufn ...
    Last edited by MacApple; Dec 23 2017 at 07:39 AM.

  5. #5
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    Jun 2011
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    Schweiz
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    Meine Lieblingsgeschichte

    So à la Charles Dickens.
    Der Geist der Vergangenheit - nun Geister aus der Vergangenheit schweben in Mittelerde überall noch rum.
    Der Geist der Gegenwart - die bösen Geister der Gegenwart vertreiben wir mit unseren Schwertern, mit den guten Feiern wir.
    Der Geist der Zukunft - nun was uns Mittelerde in Zukunft bringen wird, das werden wir erfahren, in dem wir weiterhin fleissig für das Gute kämpfen und Mittelerde in all seiner Pracht weiter erkunden.

    Frohe Weihnachten
    Merry Chrstmas
    Es grüsst
    HexeWirga

  6. #6
    Bockland, 15.12.2017 (Realzeit)

    Der kleine Hobbit saß in seinem geliebten Festzelt bei einer üppigen Portion Fleisch und Käse.
    Er fühlte große Vorfreude; durfte er doch dieses Jahr zum ersten Mal auf das große Julfest gehen, von dem er schon so viel gehört hatte.
    In seinen Gedanken malte er sich die wunderlichsten Geschichten aus, die er dort erleben würde.
    -------

    Frostfels, 21.12.2017

    Der grosse Moment war da. Mit großen Augen betrat er das erste Mal das Festgelände und staunte über den Trubel und die vielen Anwesenden aus den
    verschiedenen Völkern. Bereits nach kurzer Zeit wurde er vom Bürgermeister persönlich zu einer kleinen Rundreise eingeladen. Er ging von Station zu
    Station; immer darauf bedacht, nicht über den Haufen gerannt zu werden oder gar unter die Hufe eines der riesigen Pferde zu geraten.
    Diese wurden vermutlich von großen gestandenen Helden geritten; die hatten verständlicherweise nicht die Zeit, auf einen kleinen Hobbit zu achten.

    Bereits nach kurzer Zeit erkannte der kleine Hobbit, dass es in Frostfels nicht nur ums Feiern ging. Ein Wachtmeister forderte ihn auf, Bettler zu
    vertreiben. Das lehnte er natürlich entrüstet ab. Auch hatte er keine Lust zu kämpfen; er wollte feiern und es sich gut gehen lassen.
    Eine nette Dame vom großen Volk bot ihm ein Wettessen an. Das nehm er selbstverständlich an, hatte er doch sein zweites Frühstück noch nicht zu sich
    nehmen können. Er wartete geduldig auf den Beginn und machte sich dann über die vielen leckeren Sachen her, die dort aufgetischt waren. Der erste Tisch
    war schnell leergegessen, also auf zum zweiten.
    Aber was war das? Das Personal, welches für das Abräumen und Aufwischen zuständig war, stieg *über* die Tische, anstatt dezent außen herum zu gehen.
    Ein rüpelhaftes Benehmen sondergleichen, welches den kleinen Hobbit dabei behinderte, alle Mahlzeiten in der vorgegebenen Zeit zu verputzen. Er
    schaffte es geradeso und begab sich umgehend zum dritten Tisch. Gerade als er die erste Portion essen wollte, ritt doch tatsächlich jemand mit einer
    Ziege auf den Tisch. Eine Ziege! Und diese Ziege blieb auch noch stehen und verbreitete einen üblen Geruch, daß dem kleinen Hobbit das Essen im Halse
    steckenblieb. Zusätzlich liefen einige Bedienstete mit riesigen Fässern über die Tische. Das Wettessen war verloren und der kleine Hobbit ging traurig
    weiter. Das hatte er sich anders vorgestellt.

    Er ging zu einem der ärmeren Arbeiter und dieser bat ihn, den Ärmsten doch ein paar Münzen zu spenden. Er schaute in seinen Münzbeutel, sah, dass noch
    genau Münzen darin waren und machte sich auf den Weg. Doch kurz bevor er den ersten erreichte, wurde er von hinten von einem dieser riesigen Pferde
    umgeritten und der Reiter verscheuchte den armen Arbeiter. Der kleine Hobbit wurde immer trauriger. War dies wirklich das Fest, von dem alle so
    geschwärmt hatten? Es hatte eher den Anschein, daß alle nur auf Profit aus waren und Rücksicht auf Kleinere war dabei natürlich fehl am Platze.
    Waren die großen Helden wirklich große Helden oder nur Lakaien des Bürgermeisters?
    -------

    Frostfels, 23.12.2017

    Der kleine Hobbit war mittlerweile ernüchtert und großer Frust breitete sich in ihm aus. Viele Male war er nur knapp einer größeren Verletzung aufgrund
    großer Hufe entgangen und er war sich sicher, dass feiern hier nur eine untergeordnete Rolle spielte.
    Eine letzte Tat wollte er noch erledigen. Und dabei erfuhr er, dass der Bürgermeister wohl der größte Verbrecher war. Eine kleine Hobbit-Dame stellte
    den kleinen Hobbit vor die Wahl, entweder den Bürgermeister zu unterstützen oder die armen Arbeiter. Seine Entscheidung fiel ihm nicht schwer und von
    daher stellte er dem Bürgermeister eine Falle. Nachdem er einem Wachmann und einem Banker dann gehörig die Meinung gesagt hatte und so an Informationen
    kam, konnte er den Bürgermeister zur Rede stellen. Dieser lenkte zähneknirschend ein und es oblag nun dem kleinen Hobbit, fünf Arbeitern frohe
    Nachrichten zu überbringen.
    Doch selbst das war ihm nicht so einfach gegönnt; wieder waren es diese egoistischen Rüpel mit ihrem riesigen Pferden, die die Arbeiter permanent
    verscheuchten und dem Kleinen Hobbit den einen oder anderen blauen Fleckt verpassten.
    Aber schließlich war es doch geschafft und er bereitete sich auf die Heimreise vor.
    -------

    Bockland, 25.12.2017

    Der kleine Hobbit saß in seinem geliebten Festzelt bei einer üppigen Portion Fleisch und Käse.
    Er erholte sich langsam von seinen Erlebnissen, konnte aber immer noch nicht begreifen, wieso alle von diesem 'Fest' schwärmten.
    Er war froh, wieder zu Hause zu sein. Mochten doch die anderen irgendwelchen Belohnungen hinterher eifern, er selbst würde sich diese Hektik nie wieder
    antun.
    Mit sich und dieser Entscheidung im reinen lehnte er sich zurück und zündete sich eine Pfeife mit altem Tobi an.
    -------

    In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachen

  7. #7
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    Feb 2016
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    Macht Euch eine warme Tasse Kakao und verratet uns, was Eure Lieblings-Julfestgeschichte ist.

    Es war an meinem ersten Julfest, meinem ersten Fest in LOTRO. Voller Freude entdeckte ich diesen wundersamen Ort namens Frostfels und erkundete gespannt alle Ecken. Natürlich klappte nicht alles wie geplant. So bat ich jemanden um Hilfe, um mir beispielsweise die Emotes im Theater zu zeigen. Aus jenem Chat entstand eine tolle Freundschaft, die bis heute anhält. Das ist es, was ich mit dem Julfest verbinde, Freundschaft, Wärme, Gemütlichkeit.
    Nicht zu vergessen ist, dort bekam ich mit meiner Hobbitdame mein erstes Zierwerk, ein besonderer Moment für einen Zierwerkfanatiker wie mich. Auch das verbinde mich mit dem schönsten Fest in LOTRO.

  8. #8
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    Jun 2011
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    Fuchskleve, Bachuferstraße 3
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    Mein schönstes Jufest war zu den Zeiten, wo in Fuchskleve noch reger Betrieb herrschte. Die Julfestbäume standen festlich geschmückt in den Gärten und man selbst wanderte von einer Weihnachtsteezeit zur nächsten, schrieb im Wohnzimmer des heimschen Smial die Weihnachtspost und legte auch die eine oder andere Gabe bei, worüber sich der und die andere oder eine freuen oder ärgern sollte. Das war ein Julfest, wie ich es mir jedes Jahr wünschen würde. Heute aber, in Zeiten, in denen seltsame Leute durchs Auenland ziehen und Smials als Lagerräume oder zur Spekulation mit Wohneigentum aufkaufen, ist es nicht mehr wie früher. Kaum noch wer stellt seinen Julbaum heraus und Pakete mit Geschenken gibt es auch keine mehr. Dafür Werbeschreiben, dass man mit seinem Smial viel Geld machen könne, wenn man es verkaufen würde. Als könnte man sich damit das Wichtige in einem Hobbitleben kaufen. Früher war nicht alles, aber das Siedlungsleben war besser, das ist leider so.

    Sollte ich gewinnen, gebe ich den Gewinn an Aegarond, weil er die in meinen Augen schönste Julfestgeschichte geschrieben hat. Er hat wahrlich den Preis dafür verdient.
    Stick them with the pointy end.

  9. #9
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    Jan 2015
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    408
    Meine Lieblingsgeschichte ist nie so alt, wird aber nie alt. Es ist das von Mad Baggins!

  10. #10
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    Jun 2011
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    Ich fand es schön, wie auf einmal ganz Hobbingen an einem Strang ziehen konnte, um Lobelia die Organisation des Julfests zu entreißen.

  11. #11
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    Jun 2011
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    Austria
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    56

    Macht Euch eine warme Tasse Kakao und verratet uns, was Eure Lieblings-Julfestgeschichte ist.

    Die warme Tasse Kakao steht auf einem aufgestellten Fass und Zwerg Thvalym setzt sich in den Schaukelstuhl daneben.
    Dann beginnt er mit räuspernder Stimme seine Geschichte:
    "Nun ja, meine Geschichte vom Julfest dauert nicht sehr lange. Ich wurde von Basilius Windheim gebeten, heimlich ein Fass Bier zu den Gästen zu bringen. In der Hoffnung, gut entlohnt zu werden, sagte ich zu und machte mich auf den Weg. Es dauerte nicht lange, da fand ich in einer Nische im Nordwesten von Winterheim einige Fässer gefüllt mit Bier. Ich nahm mal eines davon und wollte es zu den Gästen nahe von Basilius tragen, allerdings ertappte mich plötzlich ein Wachmann.
    Er ermahnte mich, wobei ich schnell das Weite suchte. Ein neuerlicher Versuch wurde abermals aufgedeckt, ebenso Versuch Nummer 3 und 4.!"
    Ihr denkt jetzt, das Thvalym aufgegeben hat?
    Der Zwerg im Schaukelstuhl beginnt zu lächeln und zu wippen.
    "Nun ja (Räusper), ich glaube, die Gäste sitzen heute noch im Trockenen... weil den 5.Versuch gab es von mir nie! Haha!"
    Thvalym setzt sich etwas auf, schiebt den Kakao beiseite und trinkt aus einem Krug einen Schluck Bier, das aus dem aufgestellten Fass stammt, welches mit der Aufschrift "Wintersheimer Pilsner" etikettiert ist.
    Geschichte wurde zur Legende, Legende wurde Mythos!

  12. #12
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    39
    Ich setze mich mit der Tasse Kakao zu den Schneemännern vor Wintersheim und lausche deren Geschichten zu, die sie sich gegenseitig zuflüstern.

  13. #13
    vor vielen Jahren reiste auch Maryela das erste mal zum Julfest nach Winterheim. Irritiert stellte sie am Eingang fest, daß Wächter Kember sie dazu verleiten wollte, Better zu vertreiben!
    Natürlich wiedersprach sie diesem Ansinnen und opfterte einige ihrer verdienten Münzen den armen Bettlern. Später im Verlauf des Festes, gelang es ihr die Machenschaften des Bürgermeisters Gutnich aufzudecken und sorgte dafür daß die Bettler wieder ihre Arbeit bekamen, so konnte nun unbeschwert gefeiert werden und sie besuchte zum Abschluß das Theater. Zu ihrer Überraschung wurde sie auf die Bühne gerufen, einige Schauspieler waren ausgefallen und so sollte sie Gandalf spieleen. Das Publikum war über ihre Darbietung begeistert, so daß sie zum Ende mit Unmengen Blütenblättern bestreut wurde..

  14. #14
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    May 2009
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    367
    Monster dringen in Frostfels ein, die als Schneebiester getarnt sind und essen den Bürgermeister.

  15. #15
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    Sep 2016
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    Quote Originally Posted by Aegarond View Post
    Bockland, 15.12.2017 (Realzeit)

    Der kleine Hobbit saß in seinem geliebten Festzelt bei einer üppigen Portion Fleisch und Käse.
    Er fühlte große Vorfreude; durfte er doch dieses Jahr zum ersten Mal auf das große Julfest gehen, von dem er schon so viel gehört hatte.
    In seinen Gedanken malte er sich die wunderlichsten Geschichten aus, die er dort erleben würde.
    -------

    Frostfels, 21.12.2017

    Der grosse Moment war da. Mit großen Augen betrat er das erste Mal das Festgelände und staunte über den Trubel und die vielen Anwesenden aus den
    verschiedenen Völkern. Bereits nach kurzer Zeit wurde er vom Bürgermeister persönlich zu einer kleinen Rundreise eingeladen. Er ging von Station zu
    Station; immer darauf bedacht, nicht über den Haufen gerannt zu werden oder gar unter die Hufe eines der riesigen Pferde zu geraten.
    Diese wurden vermutlich von großen gestandenen Helden geritten; die hatten verständlicherweise nicht die Zeit, auf einen kleinen Hobbit zu achten.

    Bereits nach kurzer Zeit erkannte der kleine Hobbit, dass es in Frostfels nicht nur ums Feiern ging. Ein Wachtmeister forderte ihn auf, Bettler zu
    vertreiben. Das lehnte er natürlich entrüstet ab. Auch hatte er keine Lust zu kämpfen; er wollte feiern und es sich gut gehen lassen.
    Eine nette Dame vom großen Volk bot ihm ein Wettessen an. Das nehm er selbstverständlich an, hatte er doch sein zweites Frühstück noch nicht zu sich
    nehmen können. Er wartete geduldig auf den Beginn und machte sich dann über die vielen leckeren Sachen her, die dort aufgetischt waren. Der erste Tisch
    war schnell leergegessen, also auf zum zweiten.
    Aber was war das? Das Personal, welches für das Abräumen und Aufwischen zuständig war, stieg *über* die Tische, anstatt dezent außen herum zu gehen.
    Ein rüpelhaftes Benehmen sondergleichen, welches den kleinen Hobbit dabei behinderte, alle Mahlzeiten in der vorgegebenen Zeit zu verputzen. Er
    schaffte es geradeso und begab sich umgehend zum dritten Tisch. Gerade als er die erste Portion essen wollte, ritt doch tatsächlich jemand mit einer
    Ziege auf den Tisch. Eine Ziege! Und diese Ziege blieb auch noch stehen und verbreitete einen üblen Geruch, daß dem kleinen Hobbit das Essen im Halse
    steckenblieb. Zusätzlich liefen einige Bedienstete mit riesigen Fässern über die Tische. Das Wettessen war verloren und der kleine Hobbit ging traurig
    weiter. Das hatte er sich anders vorgestellt.

    Er ging zu einem der ärmeren Arbeiter und dieser bat ihn, den Ärmsten doch ein paar Münzen zu spenden. Er schaute in seinen Münzbeutel, sah, dass noch
    genau Münzen darin waren und machte sich auf den Weg. Doch kurz bevor er den ersten erreichte, wurde er von hinten von einem dieser riesigen Pferde
    umgeritten und der Reiter verscheuchte den armen Arbeiter. Der kleine Hobbit wurde immer trauriger. War dies wirklich das Fest, von dem alle so
    geschwärmt hatten? Es hatte eher den Anschein, daß alle nur auf Profit aus waren und Rücksicht auf Kleinere war dabei natürlich fehl am Platze.
    Waren die großen Helden wirklich große Helden oder nur Lakaien des Bürgermeisters?
    -------

    Frostfels, 23.12.2017

    Der kleine Hobbit war mittlerweile ernüchtert und großer Frust breitete sich in ihm aus. Viele Male war er nur knapp einer größeren Verletzung aufgrund
    großer Hufe entgangen und er war sich sicher, dass feiern hier nur eine untergeordnete Rolle spielte.
    Eine letzte Tat wollte er noch erledigen. Und dabei erfuhr er, dass der Bürgermeister wohl der größte Verbrecher war. Eine kleine Hobbit-Dame stellte
    den kleinen Hobbit vor die Wahl, entweder den Bürgermeister zu unterstützen oder die armen Arbeiter. Seine Entscheidung fiel ihm nicht schwer und von
    daher stellte er dem Bürgermeister eine Falle. Nachdem er einem Wachmann und einem Banker dann gehörig die Meinung gesagt hatte und so an Informationen
    kam, konnte er den Bürgermeister zur Rede stellen. Dieser lenkte zähneknirschend ein und es oblag nun dem kleinen Hobbit, fünf Arbeitern frohe
    Nachrichten zu überbringen.
    Doch selbst das war ihm nicht so einfach gegönnt; wieder waren es diese egoistischen Rüpel mit ihrem riesigen Pferden, die die Arbeiter permanent
    verscheuchten und dem Kleinen Hobbit den einen oder anderen blauen Fleckt verpassten.
    Aber schließlich war es doch geschafft und er bereitete sich auf die Heimreise vor.
    -------

    Bockland, 25.12.2017

    Der kleine Hobbit saß in seinem geliebten Festzelt bei einer üppigen Portion Fleisch und Käse.
    Er erholte sich langsam von seinen Erlebnissen, konnte aber immer noch nicht begreifen, wieso alle von diesem 'Fest' schwärmten.
    Er war froh, wieder zu Hause zu sein. Mochten doch die anderen irgendwelchen Belohnungen hinterher eifern, er selbst würde sich diese Hektik nie wieder
    antun.
    Mit sich und dieser Entscheidung im reinen lehnte er sich zurück und zündete sich eine Pfeife mit altem Tobi an.
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    Herzlichen Glückwunsch, Sie sind der Gewinner dieser Woche!
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    coolcool

  16. #16
    Vielen herzlichen Dank.

 

 

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