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  1. #1
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    Nov 2013
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    Die schönsten Nikolaus-Einsendungen 2013

    Die höchste Form der Individualität ist die Kreativität.



    Dem schließe ich mich an und möchte an dieser Stelle gerne einige der kreativsten Einsendungen unseres Nikolaus-Gewinnspiels mit euch teilen. Ich bedanke mich bei allen, die teilgenommen haben und es hat mir großen Spaß gemacht, mich durch alle 342 PMs zu lesen. Jawohl, jede einzelne wurde nach der Auslosung von mir geöffnet und bei einigen Tassen Tee und mit viel Schmunzeln gelesen. Macht es euch gemütlich und genießt einen Auszug aus den Werken eurer Mitspieler!



    *
    Es geht ein Hobbit von Haus zu Haus
    gar wohlgenährt sieht er schon aus...
    Er trägt den braunen Jutesack
    an dem er schwer zu tragen hat.
    Es schneit ringsum, die Welt wird weiss
    und dieser Hobbit müht sich leis'.
    Der schwere Sack, der drückt ihn nieder
    schon schmerzen alle seine Glieder.

    Und hälst Du, Fremder, bei dem Mann
    und sprichst ihn freundlich, höflich an;
    warum die Mühe er sich macht
    in bitter kalter Wintersnacht
    den schweren Sack herumzutragen
    und sich von Haus zu Haus zu wagen?

    "Nun...," nickt er nur und sieht sich um,
    "da bleib ich doch nicht lange stumm:
    Als Fremder könnt ihr das nicht wissen,
    doch gibts hier ein' Brauch, den will keiner missen.
    An meinem Geburtstag geb ich fort
    aus meinem reichen eigenen Hort.
    So kriegt ein Geschenk bald jedermann
    auch wenn er nichts erwiedern kann.
    Am sechsten Dezember, da ist er nun heute
    da geh ich hin und beschenke die Leute."

    Ein löblicher Brauch, gar keine Frage
    darüber hört man wohl keine Klage.
    Nun wünscht ihr Lebwohl und geht hier fort,
    doch der Hobbit verbleibt an dem kalten Ort
    und während ihr noch von dannen geht
    hört ihr, wie es leise noch nach euch weht
    was dieser Hobbit dazu noch gesagt
    auch ohne, daß ihr ihn gefragt:

    "Wisst, daß in dieser Welt,
    Besitz nicht alles ist und Geld,
    nein, was mich froh macht und reich beschenkt
    das ist, wenn jemand an mich denkt.
    Die Hobbitkinder, sie warten schon
    den ganzen Tag auf ihren Lohn.
    Die strahlenden Augen hinter den Türen,
    das wilde Lachen und Jubilieren -
    das hilft mir über den Winter hinein
    bis nächstes Jahr, und so solls sein."



    *
    Von fern, von Lothlorien, komm ich her,
    ich muss Euch sagen, Mittelerde hat es schon schwer.
    Allüberall entlang der Bergspitzen,
    sieht man die Schwerter der Orks aufblitzen.
    Und vom Schicksalsberg im fernen Mordor,
    blickt das große Auge hervor.

    Und wie ich so jagte mal irgendwann,
    rief mich Gandalf mit lauter Stimme an:
    „XXX“, rief er, „alter Gesell,
    such die Gefährten, aber mach schnell.
    Die Ents fangen zu brennen an,
    das Höllentor ist aufgetan.
    Krieger, Hüter und andere Streiter sollen nun
    bei der Jagd auf Sarumans Meute nicht mehr ruh´n,
    auch ich kämpfe mit Euch auf Erden;
    denn der Kampf soll ausgeglichener werden“.

    Ich sprach: „Meine Reise erst am Anfang ist,
    aber gut, wenn du unser Mitstreiter bist;
    ich reite nur noch nach Bree, der nächstliegenden Stadt,
    wo es jede Menge Menschen, Elben, Zwerge und Hobbits hat.“



    *
    Wenn Schnee die weiten Felder deckt
    und Eiszapfen schmücken die Welt,
    wenn Tee aus großen Tassen schmeckt,
    ist's Gandalf, der Einzug hält.
    In seinem Mantel, den der Gute
    mit einem Hobbit hat geteilt,
    kommt er zur Erde, frohen Mutes,
    Schattenfell hat sich beeilt.
    Denn viele Abenteurer warten,
    die Gaben soll er ihnen bringen,
    legt sie in Flure, in den Garten,
    darum sollt ihr ihm Lieder singen.
    Die wärmen seine kalten Hände,
    und wärmen auch sein gutes Herz,
    er hört sie klingen durch die Wände,
    sie nehmen allen Winterschmerz.



    *
    Sauron, Sauron, böser Mann,
    Klopf nicht an unsre Türe an!
    Wir haben Schwerter (und Äxte, Hämmer, Dolche, Speer und Bögen, aber das reimt dann nicht mehr), drum bitte schön,
    lass den Ringgeist draußen stehn!

    Gandalf, Gandalf, huckepack,
    Schenk uns was aus deinem Sack!
    Schüttle deine Sachen aus,
    Gute Hobbits sind im Haus!



    *
    Das Jahr geht zur Neige, vorbei der November,
    die Welt ruht, wohin man den Blick richten mag.
    Doch emsiges Treiben am fünften Dezember,
    am Abend vor'm heiligen Nikolaustag.

    Ob Bree oder Schragen, ob Archet, ob Stadel,
    mit Freude und Fleiß putzt der Mensch seine Schuhe.
    Und wo einer schludert, da gibt's einen Tadel!
    Erst wenn alles glänzt, bettet man sich zur Ruhe.

    Im Blauen Gebirge rotieren sie alle,
    befreien von Schmutz, Rost und Staub ihre Treter.
    Ob Einsamer Berg, Einundzwanzigste Halle,
    der Zwerg putzt die Stiefel ganz ohne Gezeter.

    Und auch bei den Elben, man mag es kaum glauben,
    wird das Putztuch (aus Seide natürlich!) benutzt.
    Beiseite gelegt sind Wein, Harfe und Trauben,
    es werden die Finger mit Schuhcreme beschmutzt.

    Im Auen- und Bockland wird kräftig gefetet,
    Fleisch, Obst, Bier und Brote mit fettem Belag!
    Man putzt keine Schuh', wenn man barfuß auftretet!
    Und Hobbit-Geschenke gibt's eh jeden Tag!



    *
    Liebes Helferlein vom Nikolaus,
    gern stellt' ich die Siefel raus
    um ein paar Punkte zu erhalten.
    Doch meine Hobbits findens fein
    ohne Schuh und Strumpf zu sein
    im Warmen wie im Kalten.
    Wenn trotzdem mir das Losglück hold
    und mir ein Code beschieden werden sollt
    gelobe ich fürs nächste Jahr:
    dann putz ich Stiefel, wirklich wahr!



    *
    Von drauß vom Walde komm' ich her;
    Ich hab' gehört, es gibt Turbine Punkte hier...

    Allüberall auf den Tannenspitzen
    Sah ich reimende Hobbits sitzen;

    Und droben aus dem Himmelstor
    Sah mit großen Augen Saruman hervor,

    Alt' und Jung sollen nun,
    von der Jagd nach dem Ringe ruhn...



    *
    Der Weihnachtsmann tut sich heut schwer
    Bescheid´ne Kinder gibt´s kaum mehr
    Doch viele sehr verwöhnte Gören
    Die über alles sich beschweren.

    Sie wollen ausschließlich Klamotten
    Die angesagt, weil sonst verspotten
    Sie alle andern in der Clique
    Und überall gibt´s Mitleidsblicke
    Wenn man was trägt, was gar nicht geht
    Weil drauf kein Markenname steht.

    Und wenn die Großeltern berichten
    Aus ihrer Kindheit die Geschichten
    Von selbst genähten Kleidungsstücken
    Dann wollen die Kinder sich verdrücken
    Es ist für sie nicht vorstellbar
    Dass Werbung mal kein Thema war
    Und jeder für sich selbst entschied
    Was nützlich ist und gut aussieht.



    *
    "Hohoho...noch immer schallte das Gelächter des Nikolaus ehe er mit seinen schweren Stiefeln durch das knirschende Weiß des frisch gefallenen Schnees watete.
    Wenige Meter hinter dem dunklen Umriss seines mächtigen Körpers, in einen seiner niedergelassenen Fußspuren, die sich auf der Schneedecke zu erkennen gaben bis sie von fallenden Schneeflocken wieder ins Nichts verschwanden, lag ein kleines rotbraun gefärbtes Laubblatt einer alten Eiche. Die gnadenlose Wetterbedingung und die raue Luft haben bereits den Rand des Blattes mit welligen Rissen zugesetzt. Die Risse verlängerten sich unaufhörlich mit jedem eindringlich tösendem Windhauch, der vom herannahendem Wintersturm sang. Allmählich löste sich der Rand des Blattes zu kleinen Staubkörnern auf, die scheinbar schwerelos abhebten um sich mit dem herabbrausendem Wind zu vereinen, der sie hinauftrug zur grauweißen Himmeldecke.
    Feine Linien aus geschmolzenem Goldstaub offenbarten sich in der Mitte des kleinen Blattes und zeichneten sich in grazilen Zügen zu einem Schriftzug, der sich selbst den neugiersten Kinderaugen zu verstehen gab. Denn eine Magie lag in dieser goldenen Farbe dieses sich bewegenden Schriftzuges. Jeder der vor ihm stand und es zu lesen vermag, verstand die darauf bestehenden Wörter in seiner gelernten Muttersprache. Man kneife nur ein wenig die Augen zusammen und schütze sich mit vorgehaltener Hand vor dem Wind, der die Sicht zum Lesen beeinträchtigte, schon formuliert sich der Schriftzug zu verständlichen Wörtern im Angesicht eines jeden Wissbegierigen. Und die daraufstehenden Wörter formten sich zu folgenden Buchstaben:

    "D a n k e
    l i e b e s
    H D R O
    -
    T E A M
    ! "
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    "Treulos ist, wer Lebewohl sagt, wenn die Straße dunkel wird."

    Der Herr Der Ringe,Buch 2

  2. #2
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    Herzlichen Dank meinerseits für das Nikolaus-Geschenk! :-)
    [charsig=http://lotrosigs.level3.turbine.com/0520a00000020d796/01008/signature.png]undefined[/charsig]

  3. #3
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    Ebenfalls 1000 Dank für den vollen Nikolausstiefel! Hatte folgendes geschrieben:



    »In der Na-hacht, da-ha träume ich:
    Jetzt bringt Nikolaus nichts für mich...«

    ^^

    Na wolln wa ma nich hoffn, dass es so schlimm wird, ne? Eine hervorragende Nikolofeier wünsch ich Dir und Deinem Team ... Ihr leistet sehr dolle Arbeit für ein insgesamt absolut dolles RPG. Auf dass uns die Glühweinmassen wohl bekommen mögen!

    ^^

    »Dann stell i-hich de-hen Teller raus:
    Nicklass le-hegt ge-hewiss nix drauf...«




 

 

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