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  1. #1

    SSD-Infos (veraltet oder noch zu beachten?)

    Per Zufall fand ich diesen alten Artikel zu SSDs: Windows für SSD optimieren

    Wer noch XP oder Vista nutzt und nur an eine SSD zusätzlich denkt (ohne Wechsel des OS und ohne RAM-Erweiterung), sollte sich den Artikel mit 8 Seiten komplett durchlesen.

    Kurze Übersicht (im Artikel ist alles ausführlich beschrieben)
    Es wird beschrieben, das die Haltbarkeit/Laufzeit einer SSD drastisch abnehmen kann je nachdem welche OS-Version man hat und das viele Schreibvorgänge zu reduzieren sind.
    - OS-Anpassungen sollten in jedem Fall (auch bei Win7/8) stattfinden damit die SSD möglichst lange "lebt".
    - je nach Belastung/Ausnutzung einer SSD kann die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit abnehmen.
    - OS-Anpassungen, die eine möglichst lange Haltbarkeit der SSD begünstigen, können die Performence von "normalen" weiteren Festplatten im System ein wenig reduzieren.
    - genügend RAM vorausgesetzt (64Bit-OS mit sehr viel RAM) sollte die Auslagerungsdatei abgeschaltet werden.
    - Schreibvorgänge reduzieren: Programme anpassen (auch Browser) oder auf anderen Laufwerken installieren.
    - eine SSD sollte nicht defragmentiert werden.

    Es mag mit neuen SSDs manche Handikaps nicht mehr geben. Vielleicht ist die Langlebigkeit besser geworden? In wie weit jetzt 3 Jahre nach dem Artikel OS-Anpassungen und Berücksichtigungen nötig sind, weiß ich nicht.
    Evtl. könnten SSD-Nutzer mit aktuellerem Wissen etwas dazu beisteuern.

    Sollte im großen und ganzen der Artikel aber nicht obsolet geworden sein, fände ich es gut wenn er im gestickten Thread mit aufgenommen werden würde.
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  2. #2
    Ich kann ja mal von meinen Erfahrungen berichten:

    1x SuperTalent UltraDrive GX 128GB mit Indilinx-Contoller (seit 3,5 Jahren im Einsatz)
    2x Mushkin Callisto 120GB SSD mit Sandforce-Controller (seit 2,5 Jahren im Einsatz)
    2x Samsung 830 64GB/256GB mit Max-Controller (seit 1,5 Jahren im Einsatz)
    1x Plextor M3P 256B mit Marvell-Controller (seit 1 Jahr im Einsatz)


    - alle SSDs werden unter Windows7 oder Windows8 im AHCI-Modus betrieben und werden somit vom Betriebssystem mit TRIM-Befehlen angesprochen; WindowsXP und MAC osX können dies allerdings nicht und benötigen daher SSDs mit eigenem Auto-TRIM, um die Reorganisation der freigegebenen Blöcke entsprechend vornehmen zu können und so dem Prozess der schleichenden Verlangsamung entgegenzuwirken

    - alle SSDs laufen etwa 8h am Tag ohne irgendwelche Betriebssystemoptimierungen, d.h. ganz normal mit aktiver Auslagerungsdatei, aber ohne automatische Defragmentierung, da dies mangels Lesekopfbewegung bei SSDs keinen Sinn mehr macht. Unter Windows7/8 ist es nicht mehr empfehlenswert, die Auslagerungsdatei abzuschalten, da diese mittlerweile zusätzlich auch noch andere Funktionen übernimmt, wie beispielsweise die Zwischenspeicherung von Indizes, Zugriffstabellen und Speicherzuständen bei Suspend / Hibernation und schnellem Herunterfahren, etc.

    - die kleinen SSDs mit 64GB/120GB/128GB haben jeweils nur noch etwa 5GB freien Speicherplatz, was das WearLevelling aber offensichtlich nicht behindert

    - alle SSDs funktionieren noch einwandfrei

    - keine der SSDs zeigt eine spürbare Verlangsamung


    Ich hatte bislang nur zwei SSDs, die Probleme machten:

    Zum einen eine Toshiba-SSD 256GB, die bereits nach zwei Wochen endgültig den Geist aufgab, sowie die obige SuperTalent-SSD 128GB, die erst nach dem dritten Firmwareupdate stabil lief, ohne die Daten zu verlieren.

    Um OCZ-SSDs habe ich allerdings aufgrund der zumindest früher recht problematischen Firmware trotz des günstigen Preises bislang einen Bogen gemacht; dasselbe gilt für mich bezüglich der neuen TripleLevelCell-Speicherbausteine, wie sie in fast allen aktuellen Consumer-SSDs verbaut werden (also auch in den Samsung 840 Basis, hier würde ich dann stattdessen die 840 Pro mit MLC-Speicher nehmen).


    Bezüglich der Haltbarkeit gibt es einen interessanten Langzeittest:

    http://www.xtremesystems.org/forums/...e-25nm-Vs-34nm

    Hier sieht man auch sehr schön, dass die rechnerisch ermittelte Lebenserwartung in Dauertests beispielsweise von der Samsung 830 bereits um ein Vielfaches übertroffen wurde (und sie leben immer noch!), und auch bei den meisten der defekten SSDs wurden durch die Bank hinweg Datenvolumina erreicht, die man in der Regel höchstens im reinen 24/7 Serverbetrieb erzielt, aber wohl kaum im Dauereinsatz eines Gaming-PCs zu Hause.


    Fazit: Die Sorge um die durch viele Schreibzugriffe verminderte Lebensdauer von den bislang gängigen MLC-SSDs wird völlig überbewertet; entscheidender sind hier Datenverluste durch Firmwarefehler oder die fehlende Passung von SSD zu Betriebssystem.
    Bei den neueren TLC-SSDs liegt die Problematik eher in der verminderten Speicherdauerfähigkeit der einzelnen Zellen, aber das ist ein ganz anderes Kapitel und hängt nur zu einem Bruchteil mit der Anzahl der Schreibzugriffe zusammen ...
    Last edited by Tinna; Jun 23 2013 at 09:52 PM.
    [LEFT][I][SIZE=1][COLOR=orange]Gehetzt durch Rohan stolpern, nur um dann in Mordor auch noch meine teuren Ringe in irgendwelchen Vulkanen entsorgen zu müssen? Also ICH würde mir stattdessen lieber Helegrod kaufen und durch das Verlangen von Eintrittsgeldern richtig reich werden! Daher schaffe mir mal jemand dauerhaft diesen Thorog von meiner Terasse - der Lärm der erfolglosen Schlägertrupps ist ja nicht mehr auszuhalten ...[/COLOR][/SIZE][/I][/LEFT]

  3. #3
    Hallo Tinna

    Deine Erfahrungen mit SSDs sind sehr interessant.

    Die Beschreibungen hinsichtlich XP und Vista in dem Artikel würde ich aufgrund Deiner Ausführungen daher als immer noch sehr wissenwert einstufen.
    Aber auch für win7+8 gibt es noch ein paar wissenwerte Infos im Artikel die durch Deine Ausführungen sogar noch ergänzt werden.

    Statt die Auslagerungsdatei abzuschalten könnte man sie ja auf ein anderes Laufwerk legen das ein ausreichend dimensionierter RAM-Stick ist.
    An einen RAM-Stick bräuchten wenn überhaupt evtl. nur die denken, die bereits eine SSD nutzen bei der bekannt ist das sie keine sehr lange Lebensdauer hat.

    Leider verstehe an dem engl. Test zu wenig. Einerseits weil ich viele techn. Begriffe nicht kenne, zum anderen weil die Diagramme (für mich) nicht ausreichend genug erklärt sind.

    Beispiel:
    Der "Endurance test" (das letzte Diagramm)
    TiB verstehe ich als Tebibyte (TiB): 240 Byte = 1.099.511.627.776 Byte
    Die Farberklärungen im Diagramm:
    Grün = TiB written (soviele Tebibytes wurden geschrieben)
    blau = MWI Exhausted (Übersetzer sagt: "exhausted"="erschöpft", aber was bedeutet das MWI?)
    Rot = ohne erklärung (was bedeuten die roten balken?)
    Und was die Zahlen in den blauen Balken bedeuten würde ich wohl kapieren, wenn ich wüßte was "MWI Exhausted" ist.


    Weitere Links mit Infos zu SSD
    [Telekom] SSD-Festplatte: Der ultimative Datenturbo für den PC
    Hier wird sogar bei neuen SSDs auf eine mögliche längere Haltbarkeit als bei HDD-Platten hingewiesen, wenn die Daten auf der SSD nur gelesen werden.
    Das würde dann Anpassungen am System+Programmen voraussetzen.
    pc-magazin: SSD-Ratgeber
    Wie 1. Defragmentierung 2. Windows-Indexzierung 3. Prefetching 4. Superfetch deaktiviert werden können.

    SSD-Tools
    SSD Tweaker v3 Free & Pro Edition Optimierungen für SSDs
    SSD lifetime calculation (Free- + Pro-Version) Lebensdauer-Anzeige einer SSD.
    Trim Enabler Nur für Mac-OS: Zeigt an ob TRIM aktiviert ist und kann TRIM aktivieren
    Tweak SSD Bietet Funktionen zur Beschleunigung und Schonung einer SSD.
    SsdReady Anzeige von Zugriffsdaten von SSDs und Berechnung der Rest-Lebensdauer.
    Intel SSD Toolbox Tuning und Schutz für SSDs
    SSD-Fresh (Free- und Plus-Version) Ein Tool zum Verlängern der Lebensdauer einer SSD
    CrystalDiskInfo Zeigt SSD-Daten an um z.B. über kritische Werte rechtzeitig informiert zu sein
    HD Tune (Free- und Pro-Version) Leistungsdaten-Anzeige (auch für normale HDs).
    Intel SSD Toolbox Überwachung, Analyse und Firmware-Updates einspielen für Intel-SSDs.
    SSD Magician Tool SSD Info-Anzeigen und Optimierung für Samsung-SSDs
    DViS Zustands-Informationen von SSDs
    Corsair Field Updater Ein Tool für Corsair-SSDs um die Firmware upzugraden
    H2testw 1.4 Test für Flashspeicher (SSD, RAM-Stick) der nur VOR dem Installieren und Aufspielen von Daten erfolgen sollte!

    "Umzugshelfer"
    Intel Data Migration Software Umzugs-Hilfe von HDD auf Intel-SSD
    Samsung Data Migration Software Umzugs-Hilfe von HDD auf die Samsung-SSD
    True Image (Kostenpflichtig und 30-Tage-Testversion) Kann den kompl. Festplatten-Inhalt auf eine SSD übertragen

    SSD-Benchmark Tests
    CrystalDiskMark
    ATTO Disk Benchmark
    AS SSD Benchmark

    Eine weitere SSD Tool-Übersicht
    (Natürlich fand ich diese Seite erst nachdem ich die vorherigen Links gelistet hatte)
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  4. #4
    Der Begriff ‘MWI’ ist ein Akronym aus ‘Media Wear-out Index’ und bezeichnet den im SMART-Bereich einer SSD hinterlegten Abnutzungsgrad; dieser Abnutzungsgrad wird jedoch nicht physikalisch ermittelt,sondern ist ein vom Hersteller willkürlich hinterlegter Zähler, der die laut Hersteller maximale Anzahl an Bytes bezeichnet, mit denen eine SSD beschrieben werden kann.
    Sobald der Zähler auf Null heruntergezählt wurde, wird die SSD im SMART-Bereich je nach Hersteller ebenfalls unabhängig von de physikalischen Gegebenheiten willkürlich als defekt markiert oder eben nicht;und diese Angabe spiegelt sich in der Balkenfarbe des von DIr angesprochenen Diagramms wieder: blau=geschriebene Daten innerhalb des vom Hersteller spezifizierten WMI, rot=WMI auf Null und SSD ist laut SMART defekt, grün=insgesamt geschriebene Daten ohne Berücksichtigung des WMI.
    Das Diagramm zeigt nun, dass die Lebensdauer der SSDs von den Herstellern sehr konservativ eingeschätzt wurde, was auch nicht weiter verwunderlich ist, da ja noch keine wirklichen Vergleichswerte über einen längeren Zeitraum vorlagen und die Hersteller trotzdem für die Kunden einen Zeitraum bezüglich der angenommenen Funktionsfähigkeit ausweisen mussten - und es hat sich eben herausgestellt, dass diese Annahme die realen Gegebenheiten krass unterschätzt hat.

    Um es nochmals deutlich zu sagen: Es gibt eigentlich keine SSDs mit geringer Lebensdauer, da sich in allen SSDs dieselben NAND-Speicherchips einer Handvoll Hersteller befinden - es gibt nur mehr oder weniger schnell herunterzählende willkürliche Zähler. sowie SSDs mit unausgereifter Firmware.
    Daher finde ich es auch falsch, die SSDs installationsmäßig anders zu behandeln als normale Festplatten, abgesehen von der automatischen Defragmentierung, die wirklich abgeschaltet werden sollte, da sie bei SSDs nichts bringt und nur Ressourcen frisst.
    Die Auslagerungsdatei nun ausgerechnet auf ein langsameres Medium wie USB-Sticks oder HDDs zu packen, ergibt im System einen neuen Flaschenhals, der wieder Leistung kostet, und ist daher unsinnig.
    Das Festhalten an WindowsXP fnde ich nicht nur im Zusammenspiel mit SSDs, sondern generell aus Stabilitätsgründen mittlerweile völlig falsch, aber das wird die Zeit von alleine regeln; für Vista gilt trotz seiner etwas eigenwilligen Caching-Strategie dasselbe wie für Windows7/8.

    Die von Dir aufgeführten Tools, welche die Lebensdauer von SSDs berechnen können sollen, lesen zumeist lediglich den Zähler im SMART-Bereich aus und sind somit in ihrer Aussagekraft wertlos; interessanter sind da eher einige herstellerspezifische Tools wie z.B. von Plextor, die in ihre Analyse nicht nur die nominell ersetzten, sondern auch noch die tatsächlich ersetzen Blocks aus dem Reservebereich mit einbeziehen.

    Der SSD-Ratgeber vom PC-Magazin ist stellvertretend für viele derartige Tipps; mittlerweile finde ich sowas aber eher unseriös, da sie einer überholten Lebensdauer-Panik folgend viel Leistung aus dem System herausnehmen, indem beispielsweise die Indizes abgeschalltet werden.

    Der Hinweis auf die längere Leselebensdauer von bisherigen MLC-SSDs hätte sogar noch pointierter ausfallen können: Tatsächlich ist die Lesemöglichkeit im Gegensatz zu herkömmlichen mechanischen Festplatten unbegrenzt, solange der Controller funktioniert und keine elektrische oder mechanische Beschädigungen vorliegen - Festplatten verlieren hingegen auch bei ordnungsgemäßer Lagerung nach einer gewissen Zeit die magnetische Ausrichtung ihrer Partikel und somit ihre gespeicherten Informationen.
    Über die Leselebensdauer neuer TLC-SSDs hingegen gibt es derzeit noch keine verlässlichen Angaben, da hier beispielsweise auch noch Temperaturabhängigkeiten mit hineinspielen.
    Last edited by Tinna; Jun 25 2013 at 04:53 AM.
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  5. #5
    Vielen Dank für die umfassenden und wirklich sehr gut erklärten Infos.
    Da würde ich sogar sagen, ohne all Deine Infos hab ich "eigentlich" vorher nur Oberflächliges gewußt.

    Hinsichtlich der Bewertung bin ich nicht immer deiner Meinung aber das hängt halt auch von der jeweiligen individuellen Nutzungsweise des eigenen PCs ab.

    Z.B. schalte ich die Indizierungs-Suche/-Erstellung prinzipiell für alle Laufwerke ab, einfach weil ich nur selten auf Platten etwas suchen muss und wenn nutze ich dafür ein Tool. Dann störts mich nicht wenn es länger dauert. Dafür nervte es mich aber jeden Tag wenn durch die Indizierung meine 2 Platten (= 4 Partitionen) andauernd beansprucht wurden.
    Wenn ich HdRO 2x starte, TS3 (oder WinAMP) + nen browser gestartet habe, merke ich das die Performence meines PCs absinkt (hab halt nur ein Vista 32Bit mit verfügbaren 3,2 GB RAM) sobald die Indizierung startet.

    Was mich am letzten Diagramm wundert ist der Balken bei der "Crucial m4" die auch recht früh am 5.12.2011 in den Test aufgenommen wurde und somit auch schon recht lange läuft, aber nur ca. 1/3 der TiBs der Samsung 830 erreicht hat. Bei der Crucial wurde der MWI-Wert eingetragen, somit müsste doch der grüne Balken bei der Crucial eigentlich rot sein? (Gleiches gilt dann auch für die Kingston SSD)
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  6. #6
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    Quote Originally Posted by Maedchenparadies View Post
    Wenn ich HdRO 2x starte, TS3 (oder WinAMP) + nen browser gestartet habe, merke ich das die Performence meines PCs absinkt (hab halt nur ein Vista 32Bit mit verfügbaren 3,2 GB RAM) sobald die Indizierung startet.
    Kein Wunder das der PC langsamer wird. Zumal 3.2 GB sind zu wenig für Multi Client start, ausserdem hängt von deinem CPU und GK ab wie schnell laufen. Natürlich auf von deine Festplatte.

    Und die wichtigste nicht vergessen, auch wenn du ein Dual/Quad Core hast, HdRO unterschtützt. Mehrprozessoren nicht, also laufen beide Clients erst auf einen CPU. In wie fern läuft es besser wenn du in Taskmanager jeder Client Prozess einen Kern zuweist, weiss ich nicht, noch nicht ausprobiert.

    Was aber über OCZ geschrieben wurde kann ich nicht beschtätigen. Ich habe mindestens 100 Stück verbaut und laufen seit ein paar Jahren immernoch ohne irgendwelche Reklamationen. Allerdings alle auf Win7 oder Server 2008.
    OCZ hat ein hervorragende MTBF nach meinem Erfahrung und ist sehr schnell.
    Last edited by Capt.Hunor; Aug 25 2013 at 06:27 AM.

  7. #7
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    Hauptproblem bei SSDs ist nach wie vor die Firmware bzw. der Controller. Meine 120 GB SSD hatte sich bis zum Firmware Update immer wieder mal im Betrieb abgeschaltet (Kaltstart nötig), die neue 500 GB für Spiele war nach 3 Monaten von heute auf morgen mehr oder weniger tot (Sata Controller listet sie noch auf aber mit falschen Parametern, UEFI+Windows sehen gar nichts mehr), ist jetzt seit 2 Wochen beim Händler "in Bearbeitung".
    Diese Probleme sind allerdings unvorhersehbar, da hilft "Tuning" überhaupt nicht.

    Will jetzt nicht sagen dass das repräsentativ ist, aber wird wohl noch ein paar Jahre dauern bis sich die Entwicklung soweit stabilisiert hat dass man SSDs auch für Daten ohne Kopfschmerzen nutzen kann. Bislang bleib ich dafür aber lieber bei nem klassischen HDD-Raid1.
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  8. #8
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    Quote Originally Posted by Grimdi View Post
    Hauptproblem bei SSDs ist nach wie vor die Firmware bzw. der Controller. Meine 120 GB SSD hatte sich bis zum Firmware Update immer wieder mal im Betrieb abgeschaltet (Kaltstart nötig), die neue 500 GB für Spiele war nach 3 Monaten von heute auf morgen mehr oder weniger tot (Sata Controller listet sie noch auf aber mit falschen Parametern, UEFI+Windows sehen gar nichts mehr), ist jetzt seit 2 Wochen beim Händler "in Bearbeitung".
    Diese Probleme sind allerdings unvorhersehbar, da hilft "Tuning" überhaupt nicht.

    Will jetzt nicht sagen dass das repräsentativ ist, aber wird wohl noch ein paar Jahre dauern bis sich die Entwicklung soweit stabilisiert hat dass man SSDs auch für Daten ohne Kopfschmerzen nutzen kann. Bislang bleib ich dafür aber lieber bei nem klassischen HDD-Raid1.
    So was darf Heute nicht passieren, ausser das du irgendwelche billlige und exotische No-Name SSD hast.
    Ich habe insgesamt in die Letzte 4 Jahren über 100 SSDs eingebaut, überwiegend OCZ und Intel und bis Heute habe ich keine einzige Reklamation.

    Unter Windows XP sollte man regelmäßig ein Defragmentierung Programm benutzen der die gelöscht markierte Sektoren wieder Frei geben (Consolidate Free Space), zB. mit Perfect Disk

  9. #9
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    Quote Originally Posted by Capt.Hunor View Post
    So was darf Heute nicht passieren, ausser das du irgendwelche billlige und exotische No-Name SSD hast.
    War ne Samsung 840 mit TLC Speicher, Problem sah aber nach einem Firmware Crash aus. Naja, nach knapp 4 Wochen jetzt Ersatz gekriegt, hoffe mal dass das kein Serienproblem ist.
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  10. #10
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    Quote Originally Posted by Grimdi View Post
    War ne Samsung 840 mit TLC Speicher, Problem sah aber nach einem Firmware Crash aus.
    Sowas hatte mein Bruder mal mit einer "normalen" Festplatte. (weiß den Hersteller nicht mehr) Die war nach einer bestimmten Laufzeit nicht mehr ansprechbar. Ein Firmware-Update hätte das Problem verhindern können, wenn man es vor dem Crash aufgespielt hätte.

    Deswegen, egal ob SSD, Festplatte oder anderes technisches Gerät: nach dem Kauf erst mal im Netz schauen, ob es nicht schon eine neuere, fehlerbereinigte Firmware gibt und die einspielen, ehe man das Teil in Betrieb nimmt.
    Wer Hilfe will, muss Informationen liefern.
    >> Lotro World transfer status <<

 

 

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