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  1. #1

    Lotro Neuzeit vs. Classic. War früher wirklich Alles besser?

    Früher. Ach ja, früher war alles besser. Auch wir denken oft sehnsüchtig an die alte Zeiten zurück, erinnern uns an den Spaß, den wir hatten. Als wir noch dachten, RAID wäre ein Wechselplattensystem. Solche Sehnsüchte werden natürlich besonders dann deutlich, wenn sich die Welt ändert. Warum war die Zeit damals so besonders? Und gibt es nicht auch vieles, das wir heute nicht mehr missen möchten? Mit diesen Fragen wollen wir uns auseinander setzten um die wichtigsten Eigenschaften von Herr der Ringe online zu beleuchten. Wie war es früher? Wie ist es heute? Und was gefällt uns besser?

    Seit über 5 Jahren Spielen wir nun das Spiel. Und viele Menschen fragen sich natürlich, wird das nicht langweilig?

    Nur teilweise. Denn die Welt, in der wir uns seit April 2007 aufhalten, verändert sich regelmäßig. Immerhin wurde die klassische Welt seit den Schatten von Angmar, um mittlerweile ein knappes dutzend Zonen vergrößert. Zudem überarbeiten die Entwickler einen Teil der alten Zonen der schon bestehenden älteren Welten.

    Und nach knapp 5,5 Jahren finden sich die treuen Mitglieder nun in einer anderen Welt wieder. Wärend Das Ursprungsspiel schon lange nicht mehr Spielbar ist.

    Jedoch lassen uns nicht allein die hinzugefügten Regionen das Classic-Gefühl verlieren. Das Spielgefühl selbst hat sich mit der Zeit sehr verändert. Die damals schier endlose Welt, in der ein Besuch weit entfernter Ländereien noch lange Reisen erforderte, wurde schmunzelnderweise durch die Erweiterungen immer geringer. Schnellreisen, Marktsteine, Heimatkarten, Hausport, das erste Reittier mit Level 20 (Stufe 5 im Shop). All diese Features führen dazu, dass wir jeden Ort innerhalb kürzester Zeit erreichen können. Egal wo wir uns befinden, kein Ort ist mehr weit davon entfernt. Mittelerde wird kleiner... Obwohl die vorhandene Welt ca. 4x so groß ist wie die Urversion.

    Wenn wir die neue Version mit der Original-Version vergleichen, wünschen wir uns dann nur Kleinigkeiten zurück? Das Gefühl in einer großen, weiten Welt unterwegs zu sein, in der hinter jedem Stein ein blutrünstiger Ork lauern könnte und Reisen noch so gefährlich waren, fehlt uns wirklich sehr. Auf die neuen Gebiete verzichten möchten wir dabei aber nicht.


    Unser epischer Held

    Einige Jahre weiter und noch kein Stück gereift?
    Eher weniger. Auch unser Charakter hat sich mit der Zeit verändert. Mit erhobenem Haupt tragen wir ein Vielfaches unserer Charakterwerte, durch die neuen Gebiete. Wir waren stolze Besitzer vieler Rüstungsset´s, einige waren so bewundernswert, das viele vor Neid erblasst sind, bei anderen haben wir uns vor Scham kaum aus dem Haus getraut.

    Nichts ist mehr wie es war. Entscheidungen, die wir getroffen haben, waren unumkehrbar und wollten sehr gut überlegt sein. Heute wechseln wir den Namen oder den Server öfter als unsere Höschen.

    Wie war es also damals, zu den Zeiten als unser Ziel noch Level 50 war und die großen Instanzen Carn Dum, Urugarth, Barad Gularan, Spalte und Helegrod hießen? Der Weg zur Maximalstufe war lang, beschwerlich und des öfteren von zwischenmenschlichen Tragödien gezeichnet, das Silber für unsere Pferde mussten wir mühsam zusammenkratzen. Beschwerlich, zwischenmenschliche Tragödien, lang... klingt eigentlich nicht, als sei es früher besser gewesen. Doch waren es nicht genau diese zeitraubenden und anstrengenden Aufgaben, die das Spiel zu einer Herausforderung werden ließen? Das erste Pferd, das erste Set-Rüstungsteil und der erste besiegte Endgegner ließen uns jubeln und gaben uns das Gefühl, dass wir tatsächlich etwas von Wert erreicht haben. Und vielleicht war es der Wert der schwer erreichbaren Ziele, den viele vermissen, wenn sie sagen "Früher war alles besser".

    Die Klasse

    Beinah jeder Patch verändert unsere Klasse. Die geübten Fertigkeitenabläufe müssen überdacht, aufs Neue erprobt und durch taktisch klügere ersetzt werden. Wir erhielten neue Fertigkeiten zusätzliche Slots für den Talentbaum, manchmal war unsere Klasse allen anderen überlegen und dann gab es wiederum Monate, in denen wir mit unserer Klasse nicht mehr anzufangen wussten, als den "Ausloggen"-Knopf zu betätigen und unseren ersten Twink auferstehen zu lassen.
    Geändert hat sich trotzdem einiges. Wir müssen uns nicht mehr nur auf eine Rolle in der Gruppe festlegen, Seit den Rabatten bei Allem und Jedem ist es nun ein leichtes seine Skillung zu verändern. Früher mussten wir unser schwer verdientes Silber opfern, um unsere Klasseneigenschaften anders zu verteilen. Wie schon des Öfteren haben wir auch an dieser Stelle wieder festgestellt, dass zu klassischen Zeiten vieles beschwerlicher war. Sentimental erinnern wir uns dann an diese Zeiten zurück und vermissen dabei aber vor allem die Momente, in welchen wir für beschwerliche Mühen, mit einem Sieg und besserer Ausrüstung, entlohnt wurden.

    Manche Neuerungen sind so befremdlich, unpassend, absurd und dabei so ungewohnt, dass wir uns tatsächlich darauf freuen. Denn selbst ein Nostalgiker braucht ab und zu ein wenig frischen Wind, um nicht vor Langeweile vor der Tastatur zu verstauben.

    PvP

    Player versus Player
    Hach, was waren das für Zeiten, als wir noch jeden Spieler, den wir auf dem Schlachtfeld trafen, kannten. Für einige beginnt der Untergang von HdRo mit dem vernachlässigten PvP-Areal. Zur Klassikzeit war eine PvP-Schlacht noch etwas Besonderes. Nach einer kurzen Anreise in die Ettenöden wartete die eigene Verstärkung sowie die gegnerischen Spieler schon vor dem Eingang und auf dem Schlachtfeld. Der Krieg entbrannte dann meist schon vor der eigentlichen Schlacht. Der erste Blick auf dem Schlachtfeld fiel dann natürlich auf die Namen der Gegner. Man wusste sofort gegen wen man antrat und ob man gegen die Aufstellung der anderen Gruppe eine Chance hatte. Denn man kannte sich und verbrachte oftmals gemeinsam eine ganze Nacht im Gebiet.

    Heute gleicht das PvP eher einem anonymen Gemetzel.
    Und sind wir mal ehrlich. Die Etten sind zur Zeit eine einzige Baustelle.
    Da haben wir die Unausgewogenheit der MP´s, deren Resitenzen schier grenzenlos sind. Zonenbuffs die das weiter unterstützen. Einen Shop in dem man sich alle Fertigkeiten seiner Monsterklasse kaufen kann, für die man früher noch mühsehlig arbeiten musste.
    Doch das ist nur ein tropfen auf dem heißen Stein.
    Wirklich schädigend für das gemeinsame PvP ist die Aufhebung der personenbezogenen Punkteverteilung.
    Früher musste man in einer Gruppe/SZ sein oder zumindest 1x auf den Gegner physisch eingewirkt haben. Heute reicht es wenn ich als Heilende Klasse (MP´s oder Freeps) alles heile was mir über den Weg läuft. Was übertiegen bedeutet: Ich stehe am FH warte das Spieler auftauchen. Setze eine Heilung drauf und warte wiederum darauf das irgendwo was umgekloppt wird. Bereichsbegrenzung gibt es nämlich auch nicht mehr. Auf MP-Seite bedeutet das schlichtweg: 1 SZ am GV Zerg und 6-10 Sabo´s die dahinter stehen und alles heilen. Das da nix umfällt sollte jedem klar sein.

    Die Freep Seite ist aber keinen Deut bessser. gefühlte 30 Jäger, Kundige, und RBW´s stehen am Zerg und tun so als würden sie Versuchen punkte zu bekommen. Dahinter warten dann die Barden und HM´s. Natürlich der Großteil solo. Die richtig blöden sind derweil die Nahkämpfer. So bald man aus GV raus geht, versucht einen Treffer an zu bringen, hat man mehr dotts drauf als es Tränke beim Händler gibt. Die Etten verkommen immer mehr zum Solospiel.

    Des weiteren fehlt einfach der Anreiz für Freeps sich ihren Rang zu erspielen. Musste man früher noch einen Rang vorweisen um Rüstungsgarnituren zu bekommen, bekommt man sie heute quasi hinterhergeworfen. Da es sowohl für MP´s als auch für Freeps ein gemeinsames Konto gibt. Somit erstellt man sich einen Sabo, setzt sich eine Stunde hinter einen SZ am Zerg und bekommt die Punkte, loggt um und holt sich das Rüstungsteil seiner Wahl.
    Es gibt genau eine Sache die man sich in den Etten erspielen muss. Das ist ein Umhang der den jeweiligen Rang anzeigt. Also wer das für sein Ego haben möchte zergt bis zum Umfallen. Für den Rest gibt es einfach keine Motivation sich abfarmen zu lassen.

    Doch eines möchte ich noch los werden. Die Spieler die immer noch davon überzeugt sind das PvP so viel mehr "Skill" und viel ausgeklügeltere Taktiken als PvE benötigt . In den Öden passiert mittlerweile nix anderes mehr als PvE. Es werden wie im PvE doch nur noch die Tasten 1, 2, 3 gedrückt. Die einizige Hektik kommt auf, wenn man flüchtet!

    Was wir wollen ist Chancengleichheit und das alte Rangsystem!!!! Und die Etten hätten wieder eine Chance!

    Wünschen wir uns also die alten Zeiten zurück, in denen wir mit freundlichen Kollegen gegen bekannte Feinde in die Schlacht ziehen? Uns mühselig unsere Rüstung erkämpfen zu müssen? Ja! Uns erwartete eine kollegiale Stimmung und produktive Kommunikation während den Schlachten. Heutzutage werden wir nicht mehr liebenswürdig mit unserem Namen angesprochen, sondern höchstens als "Knoob, der nix drauf hat" bezeichnet.
    Ja, wir wünschen uns zumindest im Bezug auf das PvP die alten Zeiten zurück!

    PvE

    Player versus Environment
    Erinnern wir uns an die alten 40er- und 50er Instanzen zurück, so fällt uns direkt ein, wie entspannend das Raiden damals war. Das lag natürlich nicht an den entspannten Gemütern unserer 11 bzw. 23 Kollegen, sondern daran, dass unser eigenes Tun nicht sonderlich ins Gewicht fiel. An bestimmten Stellen fiel es noch nicht einmal auf, wenn wir nicht am Rechner saßen, sondern in der Küche Spagetti kochten oder mal eben in die Badewanne gestiegen sind. Man stelle sich vor, wir würden heute, während einer der eintausend Hardmode Versuche einfach vom Rechner weggehen und etwas anderes tun. 11 andere Spieler leben vielleicht noch ein wenig weiter, aber nach kurzer Zeit werden unsere 11 Kollegen chancenlos untergehen. Und irgendwie ist uns das trotz des Charmes eines alten 12- bzw. 24 Mann-Raids lieber. Denn unsere Taten sind innerhalb der 3er, 6er- oder 12er-Inszanzen wenigstens wertvoll. Zwar müssen wir uns mehr anstrengen, doch wenn unsere Gruppe am Ende siegt, so haben wir selbst einen Teil dazu beigetragen.

    Ähnlich verhält es sich mit den Boss-Mechaniken. Die wenigsten Begegnungen in den alten Instanzen erforderten ausgeklügelte Taktiken. Ist annähernd perfekte Ausrüstungen gesammelt und 11 bzw. 23 Kollegen mobilisiert, so konnte noch in der Spalte oder in Helegrod, bis auf die jeweiligen letzten Gegner, wenig schief gehen. "Damage" oder "solange die Taste drücken und stupiden Schaden machen bis er umfällt", viel mehr mussten die Raidleiter meistens eigentlich nie erklären. Die erforderlichen Taktiken erweiterten sich erstmals mit den 6er und 12er Instanzen von Moria. Wir freuen uns über diese Entwicklung, denn nichts ist weniger aussagekräftig und motivierend, wenn man bei einem Firstkill AFK war, weil es sowieso nicht auffällt. Dann starben wir doch lieber das eintausendhunderste Mal beim Wächter, beim Blinden, bei Saruman oder beim Leutnant weil unsere Technik, auszuweichen, noch nicht perfekt war. Das Ziel ist der Sieg und wir wissen schon jetzt, er wird uns stolz machen!

    Community:

    Als letztes muss ich doch noch mal etwas zur Community sagen. Diese hat sich in den letzten 5 Jahren sehr verändert. Meiner Meinung nach zum Schlechteren! Es geht schon damit los, das aus normalen Spieleranfragen Diskusionen entstehen die in persönlichen Beleidigungen enden. Dann die heutige Inflation. Viele Spieler sehen nur noch Gold. Erst vor ein paar Tagen wieder ein gutes Beispiel. Loot aus einer Instanz verschenkt, 10 Minuten später seh ich das Item im AH für 5G. Viele Spieler haben einfach kein Ehrgefühl mehr. Mit beginn des F2p sind viele neue Spieler nach Mittelerde gekommen und anstatt sich zu unterstützen stehen nur noch die eigenen Belange im Vordergrund. Oder wie soll sich ein Stufe 15 Charakter ein Handwerkswerkzeug für 500S kaufen? Jeder weiß doch bestimmt noch was für ein Kraftakt es war sein erstes Pferd zu bekommen.

    Es gibt einen Satz den anscheinend viele Spieler vergessen haben und den sich jeder zu Herzen nehmen sollte:

    "Jeder hat mal bei Lvl 1 angefangen"


    Lotro Neuzeit vs. Classic.

    Wie stehen wir nun dazu? Es ist wirklich schwer zu sagen. Mit der Zeit gibt es so viele Dinge, die wir in keinem Fall mehr missen möchten. Die größere Welt, aufregende Epische-Questreihen und schwere Instanzen. Ohne sie würden wir wohl nicht mehr spielen. Ein kleiner Nachteil ist jedoch die, annonyme Community, die gerne mal schreit als freundlich oder hilfsbereit miteinander umzugehen. Und daran trägt eigentlich keiner wirklich die Schuld. Denn Anonymität und die Leichtigkeit in ihr unterzutauchen verleitet viele dazu, den einfachen Weg zu wählen und beispielsweise nach ein paar Schimpfworten die Gruppe und die Instanz einfach zu verlassen. Was soll's? Es kennt mich eh keiner und man sieht sich ja sowieso nicht wieder. Immerhin sind wir einer von Tausenden. Resümierend wäre diese Anonymität, die steigende Inflation, die schleppende Entwicklung neuen Kontets die vernachlässigung des PvP´s die für uns einzigen Gründe mit diesem Spiel kein 6. oder 7. Jahr zu verbringen. Ein Glück, dass wir gute Freunde in Mittelerde gefunden haben, die uns jedes Schimpfwort von Fremden vergessen lassen.

  2. #2
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    Früher wars nicht besser, die Erinnerung ist gnädig

    Grüsse, Rebidor

    Zum 1. unterschreibe ich Deine Aussagen ohne Einschränkung. Und stelle in Frage und zur Diskussion:

    WARUM trägt Belegaer noch immer ein RP Emblem? Die Zeiten, wo sich Rollenspieler hier treffen konnten und ihre Rollenspiele Loregerecht ausspielen, gibt es doch längst nicht mehr.
    Die Herren Elbendamen, die sich im Pony tummeln, die Elbinnen, die sich Pony tummeln ... no comment. Passt das in ein vorgegebenes Rollenspiel?

    GM möchte ich keiner sein, das übersteigt selbst den Horizont des geduldigsten Mittelerdefan.
    Warum hat Belegaer einen so grossen Zulauf, ohne eine Zunahme der Rollenspieleraktivität zu bemerken?
    Warum sind die Rollenspielerregeln in Vergessenheit geraten?

    Sind die Sippen der Rollenspielergemeinschaften mitlerweile so eingeschüchtert, dass sie nur noch in dunklen Stunden unter heimlich und geheim gehaltenen Privat Kanälen statt finden? Konspirative Treffen der eigentlichen Hausherren Belegaers?

    Was um Himmels Willen hat ein High Content Equipe mit Rollenspiel zu tun, wenn es JEDER haben muss? um an gemeinsamen Schlachtzügen, die mittlerweile auch schon Raids genannt werden, teilnehmen zu können?

    Meiner Meinung nach ist Belegaer kein Server für Rollenspieler mehr. Zu viele Spieler, die einfach zu bequem sind, sich eine angemessene Server Communitiy auf einem nicht geflaggten Server zu "erspielen" joinen Belegaer, um dort etwas vorfinden zu wollen, das einzig in einer Gemeinschaft gepflegt werden kann: angemessenen Sprachgebrauch und ein ebensolches Sozialverhalten. Für Rollenspieler selbstverständlich, ob mit oder ohne Team Speak sollte jeder selbst entscheiden.

    Und wie kommen die Leute bloss darauf, dass einzelne Kanäle des Belegaer Chats nicht dem Rollenspiel angehören? Einzig der OOC bleibt unberührt. Hier können Systemfragen, Spielabläufe und Equipfragen diskutiert werden. Alles ander ist rollenspielgerecht zu nutzen. Ansonsten geht die Atmosphäre flöten ... qed.

    Und das ist, was allegemein beklagt wird: Die gesamte Spielewelt Belegaer unterliegt einem Sprachgebrauch, der besser nicht veröffentlicht wird. Entweder wird im Belesng gespammt ohne Ende, und je nach Tageszeit mit wachsender Begeisterung geflamed. Der OOC wird gar nicht genutzt, oder es wird erzogen ... kann unterhalten, hat aber eher den Charakter von Prusseliese versus Pippi. Wäre noch ein wenig Komik dabei, hätte es Unterhaltungswert. Also schaltet man sich raus, daddelt vor sich hin, wenn man keiner der elitären Rollenspielersippschaften angehört und mach sein Ding.

    Fazit: Der Server ist überlaufen von gefrusteten Einzelspielern und begeisterten Raidern, die sich auf Belegaer ausbreiten. Die Rollenspieler, die in die Welt Tolkiens eintauchen wollen, stehen auf verlorenem Posten. Die Welt Tolkiens, das ist Belegaer. Aus diesem Grund erwarb ich seinerhzeit das LTA - was mittlerweile ebenso verrucht ist, wie das F2p ... da hält man besser die Klappe und sagt nicht und lässt den Abospielern den Nimbus: Erhalt der Welt, da gezahlt wird.

    Mainstream hin, Mainstream her... Belegaer ist der einzige Rollenspielerserver, alle anderen Server sind nicht so überrannt. Die Welt Belegaer war in den letzten Wochen kaum spielbar, ständig ist das Überlastungssignal auf dem Monitor. Wo kommen diese ganzen Spieler her? Sind das alles Rollenspieler, durch den Hobbit angelockt und angeregt? Sind es Spieler, die einfach das RP hinter dem Server übersehen? Sind es Spieler, die glauben: Gutes Miteinander sei nur auf einem RP Server vorhanden?

    Kann, muss aber nicht ....

    Gutes Miteinander erspielt man sich selbst. Und eine Antwort auf eine in die Gemeinschaft gestellte Frage, die auf die Informationsmöglichkeit im I - Net verweist, lässt mich eher darauf schliessen, dass diese Spieler niemal gelernt haben, Fragen angemessen zu stellen, sie zu beantworten oder sich zu unterhalten.

    Der Sinn und Zweck eines Spiels ist das Erlernen diverser Sozialverhalten. Leben in einer Gemeinschaft, die ihre Regeln für alle gültig zeichnet. Tolerant und bestenfalls humorig. Die Welt Belegaer hat keinen Rollenspieler Charakter. Der Ring hat schon lang Besitz ergriffen, um es bildlich auszudrücken. Und wo ist der Hobbit, der ihn nach Mordor trägt? ...

    Und, lieber Vertragspartner am anderen Ende dieser Welt, wann wirst Du mir die Welt ermöglichen, die Du mir versprochen hast und noch versprichst: belegaer de rp !!!
    Last edited by Ebonie; Jan 21 2013 at 03:19 PM.

  3. #3
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    Was mich nervt und ziemlich zum Kotzen bringt:

    Sind diese BreeElben spieler die sich verhalten wie Blutrünstige overpowerte Supermänner/Frauen , die saufen bis zum geht nicht mehr und meinen sich wie eine (sorry) bilige Dirne verhalten.
    Auch gehen mir diese oocler auf den Sack den ich nicht hab, die meinen die rpler zu stören.
    Oder diese Werwolf/Vampir/halbelb spieler *kotz*
    Was mich aber auch noch nervt diese 1Mann spieler die mit mehreren Acc einlogen und ic so wie ooc mobben/stressen/gerüchte und Lügen verbreiten , das dann irgend wann Sippen kapput gehen und rpler verschwinden !
    Oder die Siedlungen ... wo es keine ahnung wieviel Geisterhäuser gibt und diese auch bleiben, weil der jeweilige spieler die Häuser nicht Aufgaben , und dieser Häuser somit nie frei werden!

  4. #4
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    Klare Worte, Landriele

    und auch das unterschreibe ich so: für einen Rollenspielerserver sind diese Verhalten, werden sie nicht in ein Geschehen eingebaut, untragbar und meine Meinung geht gegen: Minderwertigkeitskomplexe Verhalten, die sich da austoben, wo sie Beachtung finden.... sowas ignoriere ich. Ist vielleicht auch falsch.

    Ich will spielen, loregerecht und der Sprache angemessen. Und wenn Elben untereinander Sindarin sprechen, ist das legitim. Allerdings sind Elben auch der normalen Sprache mächtig und sich der Dummheit der Menschen und Unkenntnis über die Vergangenheit bewusst.

    Das, was da im Pony statt findet, ist eindeutig kein RP. Eine Persiflage allenfalls - vielleicht sollten man noch einen Server für diese Leute stellen. Oder sie gehen auf einen normalen Server und toben da ihre Gelüste und Vorstellungen aus?

    ich weiss, es ist provokant. Aber meines Erachtens gibt es auf Belegaer mehr Rollenspieler, die sich schweigend und ruhig in die Welt einklinken, ihr Ding machen und wieder gehen, als die Raid Sippschaften, RP Sippen und auch Spieler, die einfach nur daddeln wollen, vermuten.

    Die stört dann dieses Aufkommen von Spielern, das den Server an seine Grenzen bringt... wo sind sie, die Leute, die Tolkiens HdRo nachspielen, Bree mit Leben erfüllen und tatsächlich auch Freundschaften schliessen, die loregerecht sind ?

  5. #5
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    Alles schön und gut was ihr da schreibt.

    Als jemand der erst später dazu kommt und der sich vermutlich am meisten über den EP-Blocker gefreut habt sag ich es mal so: Es gibt auch heute Spieler noch die:

    - Die Reitfertigkeit nicht im Shop kaufen sondern sie sich mit Stufe 20 verdienen.
    - Die die Markstein-fertigkeit nicht nutzen und ede Strecke, sei sie noch so groß, abreiten, selbst von bruchtal nach Forochel wird geritten und in Bree zum RPen Halt gemacht.
    - Der EP-Blocker wird mit Level 50 angelegt, bis der gesamte SvA-Content gespielt ist.
    - Ich wünschte mir tatsächlich, man würde Leute auf der Straße treffen und man könnte einfach mitten in der Pampa RPn.

    Manchmal wünschte ich ja, Turbine würde kleine Mini-Server vermieten, die man für private Zwecke nehmen kann wie einen RP-Server mit eigenen Regeln, gerade ür die Rollenspieler unter uns. Wir brauchen einen zweiten RP-Server, und zwar bei möglichkeit einen, wirklich FÜR Rollenspieler.

  6. #6
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    Im Grunde ist es etwas schwer da etwas zu äußern, weil ich seit gut 3,5 Jahren oder so HDRO spiele, aber halt nicht von Anfang an. Wie also die alten Balrog Raids waren im Vergleich zu heutigen, da bin ich mitunter der falsche Ansprechpartner. PvP kann ich schon eher was zu sagen, Rollenspiel natürlich auch.

    Ich kann eigentlich nicht so wirklich sagen, dass sich der Server in meinen Augen großartig verändert hätte in diesen Jahren. Vor allem weil ich dabei eben auch realisieren muss, dass meine eigene Sicht auf die Dinge sich genauso entwickelt hat wie der Server und seine Community. Nelfalas hat noch ewig und 3 Tage gebraucht bis er auf der damaligen Höchststufe 60 angekommen war, dabei habe ich auch jede Instanz so möglich mitgenommen, dafür Gruppen im SNG gesucht, mich ins Teamspeak getackert und mal mehr- mal weniger gute Erfahrungen mit diesen Zufallsbekanntschaften gemacht.

    Was das Rollenspiel anging war mein Wissen über Mittelerde auf einem weit schlechteren Stand als ich es vermutet hatte. Ich habe zwar realisiert, dass es eh nicht wirklich möglich sein würde, dass Mittelerde in so einem Umfeld 1:1 nachgestellt werden könnte, aber ich war auch in meiner eigenen Naivität gefangen und hielt es damals etwa noch für eine gute Idee, Unsicherheiten im Elbenrollenspiel mit der Klassifizierung "Halb-Elb" zu relativieren. Ein folgenschwerer Fehler den es zu revidieren galt, wie sich herausstellte. Also habe ich am Anfang auch in Bree rumgehangen und mehr schlecht als recht versucht irgendwo einen Weg in dieses Umfeld zu finden, dass sich ja nun vom Pen&Paper Rollenspiel in vielerlei Hinsicht unterschied wie der Goldfisch vom Arenastier.

    Das Bree-Rollenspiel jedenfalls hat sich in dieser Zeit ziemlich gewandelt. Vom 'größten Puff von Mittelerde' wo sich die Erotik-Rollenspiel-Verrückten gegenseitig die Seifenopern um die Ohren hauten über das "Breeschurken total"-Ambiente, wo es nur darum ging wer der gefährlichste unter den Gefährlichen der Stufe 3-8 Charaktere ist, der am lockersten und leichtesten jeden mal eben so abstechen kann, wenn er nur will bis zum... ich weiß es schon nicht mehr. Da gab es Fürstenhäuser die aus Königreichen stammen, die selbst nicht größer sind als eine Grafschaft und ihren exil-adeligen Alltag unter den Augen von Werwölfen, Halbdrachen und vermutlich auch ein paar Marsmenschen gestalteten.

    Doch auch wenn ich zugeben musste, dass das teilweise recht liebevolle Geschichten waren, die diese Leute da vor sich hinerzählten und ich eine Weile durchaus meinen Spaß daran hatte, habe ich halt gemerkt das ich auf Mittelerde schon auch Mittelerde erleben möchte und so wurde Bree irgendwann für mich zum roten Tuch. Ich habe meine Geschichte begradigt, den Fokus meiner Sippe mehr und mehr aufs Rollenspiel ausgerichtet und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ein wirkliches Miteinader zwischen ALLEN Rollenspielern mit ihren weit auseinander ragenden Ansichten und Ansprüchen nicht im Ansatz realistisch ist und habe darum gezielt nach denen gesucht, mit denen ich koform lief.

    Demnach kann ich etwa sagen, dass mein Rückzug aus 'allgemeinem Rollenspiel' nicht im Mindesten etwas mit Flucht zu tun hatte, sondern schlicht mit der Entscheidung welche Form von Spiel mir gefällt und welche nicht. Für meinen Anspruch an Realismus ist es auch wichtig, dass ich viele spieltechnische Dinge OOC erledige. So war Nelfalas etwa nie in Rohan bisher. Was soll er da auch? Nichts desto trotz habe ich den Charakter natürlich dort gelevelt, denn er ist auch mein Waffenmeister und ich will mit ihm auch auf der Endstufe spielen. Werde ich irgendwo angespielt, antworte ich als irgendein Elb auf Reisen, um das Rollenspiel zu fördern und zu stützen, denn das schulde ich dem Server als solchem meines Erachtens. Ebenso bin ich einigen Hytbold Aufgaben nicht nachgegangen, weil ich meinen Elb aus Prinzip nicht auf einem Holzpferd durch eine Stadt hoppeln lasse.

    Generell aber spiele auch ich halt heute ganz anders, auch regulär. Wie gesagt, Nelfalas brauchte ewig bis er damals auf der Höchststufe war. Ich habe aber doch noch den ein oder anderen weiteren Charakter und da war das nicht der Fall. Im Gegenteil, dass letzte was ich mir wünsche wenn ich einen Charakter jetzt nach oben spiele ist, dass ich irgendwie aufgehalten werde. Ich lese auch die Aufgabentexte nicht, weil die mir viel zu doof sind. Die Geschichten die sich die Macher als Alibi ausdenken, warum ich jetzt wieder 12 Crebain und 10 Warge erschlagen muss gehen mir, auf deutsch gesagt, am Arsch vorbei. Auch die tolle epische Geschichte, wo dann mein (nach dieser Geschichte) weit gereister, bei allen edlen Größen bekannter und aus tausend Kämpfen siegreich hervorgegangener Heros von einem rotzigen Wachmann rumgeschickt wird, um seinen Lieblingshammer aus der Hütte am anderen Ende des Dorfes zu holen, oder son Blödsinn, interessiert mich nicht wirklich, da gibt es in Offline Rollenspielen viel tollere Abenteuer.

    Früher war ich da interessierter und langsamer. Ob es daran lag, dass die Geschichte besser war? Möglich. Ich glaube das Buch in Angmar kam mir noch weniger abgedroschen vor, aber schon da verlor ich das Interesse. Schon als ich angefangen hatte mit HDRO war ich aus offline Rollenspielen Sprachausgaben gewohnt und wie gesagt, ein blödes Alibi-Blabla für die Xte Version von Aufgabe Y steigert da auf Dauer nicht die Motivation, ellenlange Texte zu lesen.

    Instanzen und Scharmützel machen mir durchaus Spaß, mit je mehr Leuten, desto besser. Nur halt das ich für sowas mittlerweile fast prinzipiell kein Teamspeak mehr verwende (nur in wenigen Außnahmen mit Leuten die ich ewig kenne, wenn es sich mal ergibt das ich mit ihnen spiele) und das auch als absoluten Gewinn sehe, da mich das Gerede im Teamspeak meist eher nervt. Ich mag aber die Schwierigkeiten dabei sehr, die einen zwingen, sich wirklich immer weiter auszurüsten und seine Fertigkeiten herauszuarbeiten wenn man am Ende Erfolg haben will. Instanzen wo man afk gehen kann sind auch für mich uninteressant, sinnfrei vor mich hinmetzeln habe ich beim questen genug.

    Was mich aber ziemlich ankotzt ist die immer weitergeführte Simplifizierung bei der Charakterausgestaltung. Ich warte nun darauf, dass Schicksal ganz abgeschafft wird, weil es ja eh nur noch einen Wert+Vitalität pro Klasse gibt der relevant ist. Irgendwann wird es ganz reduziert, dann gibt es nur noch "Wert", stellvertretende Größe für Vitalität, Macht, BEweglichkeit, Wille und Schicksal, jeder muss das steigern und kann glücklich sein. Da war es mir zu 65er Zeiten mit den Caps lieber.

    Entwicklungen in Medien wie dem belesng kann ich nicht wirklich nachvollziehen, denn den fand ich schon vor Jahren, als ich ihn probeweise mal angeschaltet hatte, sehr (ich nenns mal) unbefriedigend und unerbaulich und habe ihn seitdem nie wieder angeknipst.

    Ich kenne dafür den OOC der Monster in den Ettenöden und der ist, finde ich, besser als sein Ruf. Zwar gebe ich dem Beitragsersteller Recht, dass die Ettenöden in den letzten Jahren ein einziges hin- und hergerotze waren, wo nichts mal wirklich funktionierte und mit jeder Besserung wieder zwei neue Vollpfostenideen eingespielt wurden (Ja, wir verlegen das Elbenlager, super Idee, jetzt haben wir endlich den 24/7 Glan-Vraig Zerg), aber der Umgangston geht im allgemeinen eigentlich, ich hab den OOC da früher öfter abgeschaltet. Fatal ist nur das die Leute, die sich aufführen wie die Sau auf der Hochzeitstorte dabei immer abartiger und ekelhafter wurden. Aber zu sehen das diese Konzepte dann auch vor die Wand fahren und nicht auf Akzeptanz der Spielerschaft stossen ist dann doch wieder ein sehr positives Erlebnis.

    So gesehen... ja, was hat sich denn nun mehr entwickelt, der Server, oder ich? *schulterzuck

    Ich kann das nicht genau sagen. Wir hatten noch nie soviel Zulauf in so kurzer Zeit nach einer Sippenwerbung, demnach scheint es ja durchaus noch genug lore interessierte Rollenspieler mit Hang zu teamspeakfreien Unternehmungen zu geben. Wenn man bedenkt das dies eine ziemliche Nische darstellt, mutmaße ich mal, dass auch der Rest der Rollenspielcommunity durchaus weiter existent ist.

    Die Instanzen sind okay so, der berittene Kampf zwar sinnlos aber stimmig, insgesamt ist die Entwicklung da also okay.

    Die Ettenöden könnten toll sein, wenn die Entwickler da mit mehr Verstand und weniger Geldgeilheit rangehen würden, also für Balancing sorgen statt nach Möglichkeiten zu hecheln, den Spielern da wieder Punkte abzujagen. Dann würden die Spieler wieder mehr in die Ettenöden gehen und die Punkte würden von selbst kommen.

    Das alles schnell erreichbar ist? Finde ich gut. Nach gut 3 Jahren kenne ich die Welt in- und auswendig. Ich hab keinen Bock immer ewig zu reisen um irgendwo das Buch der Taten aufzuarbeiten. Wenn ich Lust auf langsames Reisen habe, hindert mich ja niemand dran.

    Und das sich in Bree weiter Rollenspieler tummeln, deren Interpretation von Rollenspiel nicht meine ist... na wo sonst? Es ist der erste und am einfachsten zu erreichende Treffpunkt für Rollenspieler. Da kommt eben JEDER hin, das war so, ist so und wird auch so bleiben. Man kann da Spaß dran haben oder man muss eben gehen. Ich hatte kurze Zeit Spaß dran, dann immer weniger, dann bin ich gegangen. Ändern das Bree nunmal Bree ist kann ich nicht und niemand sonst und ich will es auch gar nicht. Die, die Spaß dran haben, denen seis gegönnt, wenn ich will kann ich sie ja ignorieren, wenn ich in Bree mit mehr Lore spielen möchte. Aber das geht auch in Rohan ganz gut.

    Eines allerdings hat wirklich nachgelassen und das ist der Support. Sorry aber, auch wenn bei Codemasters nicht alles perfekt war, die hatten das besser im Griff. Und das könnte dann auch der Grund sein, warum ich zu Elder Scrolls Online wechsel, wenn es mich ansprechen sollte. Das Namensregeln den Spielleitern weitestgehend echt am Hintern vorbei gehen, Rangfarming in den Ettenöden jetzt okay ist und weiß der Geier was noch, dass ist wirklich etwas, was ich als zahlender Kunde nicht zu akzeptieren bereit bin.

  7. #7
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    Hey!

    Warum hat Belegaer einen so grossen Zulauf, ohne eine Zunahme der Rollenspieleraktivität zu bemerken?
    Warum sind die Rollenspielerregeln in Vergessenheit geraten?
    Warum der Zulauf so groß ist, weiß ich nicht. Den Rest beantwortest du dir ja schon selbst...

    Sind die Sippen der Rollenspielergemeinschaften mitlerweile so eingeschüchtert, dass sie nur noch in dunklen Stunden unter heimlich und geheim gehaltenen Privat Kanälen statt finden? Konspirative Treffen der eigentlichen Hausherren Belegaers?
    Gut, ich hätte ein anderes Adjektiv als "eingeschüchtert" genutzt. Aber seit ich vor ein paar Wochen wieder mit HdRO angefangen hab, ist mir aufgefallen, dass (zumindest im Auenland) früher mehr los war. Viel mehr. Ich meine, vor zwei, drei Jahren bin ich auf dem Weg von Nadelhol nach Michelbinge schon in eine RP-Situation geraten, die mich stundenlang "aufhielt", heute wurde ich nach drei Wochen noch nicht ein einziges Mal iC angesprochen.

    In Bree war ich nun noch nicht, aber dort war es ja früher schon recht gewöhnungsbedürftig.

    Ich wünschte mir tatsächlich, man würde Leute auf der Straße treffen und man könnte einfach mitten in der Pampa RPn.
    Ich auch. Da das aber einfach nicht passiert und Emotes von den wenigen Spielern, denen ich begegnet bin, gekonnt ignoriert wurden, laufe ich mittlerweile die meisten Strecken und Emote immer weniger. Wozu auch, wenn es eh niemand mitbekommt oder es niemanden interessiert?!
    Also schaltet man sich raus, daddelt vor sich hin, wenn man keiner der elitären Rollenspielersippschaften angehört und mach sein Ding.
    Eben genau so. Und das erklärt auch, warum es zwar mehr Spieler aber nicht mehr RP gibt: Es macht niemand. Zumindest ist das mein Eindruck im Anfängerbereich (Bree mal ausgenommen). Also bleibt "Rollenspielinteressierten " nur, sich Mitspieler in Form von Sippen irgendwie zu suchen (z.B. übers Forum oder Events, auf die man dann warten muss), weil man ihnen ja so gut wie nie begegnet oder sich mit Nicht-RPern abzugeben, daran zu gewöhnen und selbst immer weniger RP zu spielen. Das ist zwar schade, aber nichts Neues.

    Sind es Spieler, die einfach das RP hinter dem Server übersehen? Sind es Spieler, die glauben: Gutes Miteinander sei nur auf einem RP Server vorhanden?
    Vielleicht sind es auch Spieler, die nicht wissen und auch nicht darüber nachdenken, für was das "RP" eigentlich steht. Ich mein, wenn man das wirklich nicht weiß, ist es garnicht so einfach, das rauszufinden. "RP" bei Google bringt eher die Ruhr-Nachrichten als einen Hinweis auf Rollenspiel. "DE-RP" zeigt ebenfalls allerlei Informationen, aber nichts über Rollenspiel. Und wenn man dann weder in den Channels noch im Umgang oder den Begegnungen auf dem Server inGame einen Unterschied zu einem Nicht-RP-Server finden kann...

    Beste Grüße
    Last edited by Mokey_Schmierfink; Feb 03 2013 at 05:56 AM.

  8. #8
    Gut, ich hätte ein anderes Adjektiv als "eingeschüchtert" genutzt. Aber seit ich vor ein paar Wochen wieder mit HdRO angefangen hab, ist mir aufgefallen, dass (zumindest im Auenland) früher mehr los war. Viel mehr. Ich meine, vor zwei, drei Jahren bin ich auf dem Weg von Nadelhol nach Michelbinge schon in eine RP-Situation geraten, die mich stundenlang "aufhielt", heute wurde ich nach drei Wochen noch nicht ein einziges Mal iC angesprochen.
    Nun, das liegt auch häufig daran, dass viele sich einfach nicht mehr trauen andere einfach so aus heiterem Himmel anzusprechen. Oft gibts Situationen, wo entweder ein anspielen ignoriert wurde mit dem PN Hinweis:"Kannst mal aufhören zu stören?" oder wo man lieber "unter sich blieb" oder wo man sowieso von vorne herein "das gerade gespielte RP" eh nicht verstehen würde oder weil man überhaupt nicht in die "Helden trifft Jungfrau" Szene passt. Auch habe ich von Leuten gehört, dass sie sich nicht "Lorekomform" angespielt gefühlt haben. Wenn man nun bedenkt, dass es hier auf Belegaer nicht nur RP-Loreprofis gibt sondern vielleicht auch etliche Anfänger, die zwar interesse haben aber keine große Vorkenntniss von RP, dann machen solche Storys natürlich nicht gerade Mut fremde Spieler anzusprechen. Und bitte kommt nicht mit:"Sollen sie einfach mal machen, es sind nicht alle so." Das stimmt zwar, aber der Anteil der "offenen RP'lern" ist doch erschreckend klein geworden in den Jahren. Und ich würde z.B. auch nicht wirklich erst 12 unpassende Kommentare erhalten, bevor ich dann endlich mal 1 Person finden würde, die sich anspielen lassen wird.

    In Bree war ich nun noch nicht, aber dort war es ja früher schon recht gewöhnungsbedürftig.
    Sei froh. Es ist zwar belebter dort nun durch die ganzen NPCs, spielende Kinder etc, aber das meiste tummelt sich wie gehabt vorm und im Pony.

    Ich auch. Da das aber einfach nicht passiert und Emotes von den wenigen Spielern, denen ich begegnet bin, gekonnt ignoriert wurden, laufe ich mittlerweile die meisten Strecken und Emote immer weniger. Wozu auch, wenn es eh niemand mitbekommt oder es niemanden interessiert?!
    Exakt so denken sehr viele die ich kenne. Und daraus resultiert dann so eine Kettenreaktion... oder auch halt keine... oder so ähnlich *g


    [...]Und wenn man dann weder in den Channels noch im Umgang oder den Begegnungen auf dem Server inGame einen Unterschied zu einem Nicht-RP-Server finden kann...
    Und genau das ist der Punkt. Worin unterscheidet sich der RP Server denn noch groß von einem NON-RP Server? Eventuell an den Namen kann man es noch grob erkennen, da diese doch meist anders sind. Aber wenn nicht ab und zu irgendwelche Veranstaltungen im Forum gepostet würden (wo die öffentliche Beteiligung auch drastisch zurückgegangen ist leider weil das Interesse anscheinend auch abnimmt), dann würde man doch kaum einen Unterschied mehr merken.

  9. #9
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    Von einem MMORPG Veteran

    Ich spiele dieses Spiel seit dem ersten Tag, aber ich habe immer sehr lange Pausen zwischendurch gemacht. Nun habe ich gerade erst wieder eine Neuanfang hinter mir, konnte sogar meine Frau wieder begeistern.
    Es mag stimmen, dass sich das Rollenspiel verhalten geändert hat, und der Zulauf auf den Server scheint auch groß zu sein. Die Form wie man Rollenspiel betreiben möchte ist sehr individuell. Ich bin der Meinung, dass dies jeder nach seiner Fasson machen kann, wenn niemand belästigt wird.
    Aber was ich wirklich schön finde auf diesem Server, und vielleicht sind einige meiner Vorredner verwöhnt ist der friedlich und weitestgehend in vernünftiger Kommunikation Umgang untereinander.
    Ich sehr selten Abkürzungssprache, traf nur sehr selten unpassende Namen und fühlte mich noch nie belästig. Für einen Veteran dieses Genre ist der Server eine einzige Wohltat.
    Was ich wirklich schade finde, dass es so schwierig ist Gefährten zu finden für Instanzen. Ich habe bis auf das große Hügelgrab, was ich auch schon von früher kenne nichts betreten und als jemand der nicht so viel Zeit hat, kann ich nicht den ganzen Tag in Bree stehen und eine Gruppe zusammenbauen.
    Ich finde es sehr schade, auch wenn es für viele ein Tabubruch zu sein scheint, warum der Instanzfinder nie funktioniert. Es scheint doch so, dass ihn niemand nutzt. Ich lasse ihn permanent laufen, aber es passiert einfach nichts.

    PS: Es ist interessant, dass seit dem Hobbit Film wieder viel mehr los zu sein scheint.

  10. #10
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    und ewig drücken die Bälger ...

    War früher wirklich Alles besser?

    Situation: mein Char joint in die Norhofen Ini, dort STEHEN um die 50 berittene Daddler und machen ... NIX
    Einer reitet im Kreis - wusch - alle 20 Ork Reiter wie ein tobender Borstenfell hinterher und - Plopp - fallen sie um wie einer.
    Ein bischen Leben kommt in diese versteinerte Gemeinschaft der 50 Reiter. Dann löst sich einer aus dem Pulk, reitet los und das Spiel geht von vorn los.

    Ob sie in der Zwischenzeit würfeln, wer als nächster pullen muss, oder ob sie einfach nur dumm dastehen, das Loot hinterher begutachten und sich auf die Schulter klopfen. Es lebe Lotro, gibt ein gutes Gefühl, dem Minimalprinzip richtig Auftrieb und denen, die sich noch ins Spiel vertiefen, indem sie sich vor dem Rechner dem Spielgeschehen widmen, richtig was zu lachen.

    Eine Frage stellt sich allerdings: WAS, in Herrgottsnamen, haben wir bei der Erziehungsarbeit falsch gemacht, solche Kulturbanausen und Langweiler zu füttern? Und warum zahlen wir den Blagen die teuren PC? Was sie wollen, machen sie doch klar deutlich: 24 Leute auf ein Moorhuhn. Das schafft selbst nen Atari locker. Ich glaube, wir sollten selbst unsere Brut mit dem Mininalprinzip bekannt machen. Fernseher und Rechner sind eindeutig keine guten Substituten für Elternarbeit und Gespräche.

    Es tut mir leid, Kinder. Euer Verhalten spricht Bände. Und ich hol mir nen paar Ohrenstöpsel, wenn die bösen Progger euch wieder zwingen, andere Wege gehen zu müssen, weil sie die Inis blocken.

    Soll ich drüber weinen, oder lachen oder einfach nur nen Twink hochbringen, der sich weiterhin in den nicht infiszierten Gebieten voranquestet. Auf jeden Fall empfinde ich Mitleid für die Menschen, die sich so leicht unterhalten lassen. Der Rechner im Hintergrund läuft, wie der Fernseher auch und eine Herausforderung nur noch darin besteht, den Eltern die neueste Technik aus den Rippen zu nudeln ... um sich dann im Belesng damit zu profilieren.

    Machen wir uns nix vor: Wir haben versagt, sowohl als Community als auch als Einzelmitspieler. Wir konnten den Geist Tolkiens und auch Mittelerdes nicht in die Spielewelt tragen. Schade ... nen Versuch wars aber wert.

    mfg Ebonie
    Last edited by Ebonie; Feb 09 2013 at 07:41 AM.

  11. #11
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    immer wieder sehe ich Gruppen welche Lorekonformes RP auch in der Freien Landschaft machen, Gruppen die Orte beleben, Märkte Organisieren, Tavernen ins Leben rufen etc.
    da kann ich einfach nicht glauben das das RP auf unserem Wunderbaren Server ausgestorben ist..ich bin trotz zahlreicher Spielekonkurrenz LotrO Treu geblieben, auch wenn die Technischen Schwierigkeiten z.T. eine Zumutung sind.
    was viele Spieler einfach nur brauchen ist EIN GUTES BEISPIEL also sollten jene die sich über mangelndes Rollenspiel beschweren lieber mehr engagieren das selbige zu fördern.
    mir sind schon ein ums andere mal Neulinge aufgefallen die wirklich potential zu gutem RP hatten, welche jedoch daran zu scheitern drohten das niemand ihnen eine Richtung wies in der sie sich entwickeln können. Ich selbst biete mich auch oft als Hilfe an, so es sich ergibt.

    ich helfe lieber das RP zu verbessern als darüber zu sinnieren das früher alles besser war

  12. #12
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    Quote Originally Posted by Arganthir View Post
    da kann ich einfach nicht glauben das das RP auf unserem Wunderbaren Server ausgestorben ist..
    Ich denke, das Problem ist nicht, dass es zu wenig RP gibt, sondern dass es für neu- oder wiedereinsteigende Spieler/innen mit einer wenig gefüllten Freundesliste recht schwierig ist, außerhalb von Events Anschluss an die RP-Gemeinde zu finden, wenn sie auf das Bree-RP nicht so abfahren. Und von Events muss man erst einmal erfahren. Die wenigsten Spieler lesen auch das Forum und einen gemeinsamen Channel für Eventankündigungen & Co, den man jemandem empfehlen könnte, kenne ich nicht.

    Beispiel jetzt (und eigentlich immer): Im Bele-RP sind 2 Mitglieder, im rpsng ganze 4. Ich hab mir aus dem Forum ein paar Namen auf meine Freundesliste gepackt, die ich gern unterwegs mal anquatschen und kennenlernen würde. Das Problem an der Sache: Zu 20% sind diese Charaktere in Instanzen, zu 70% in Siedlungen und die restlichen 10% verpasse ich meistens. Jetzt gerade sind drei davon online, in drei verschiedenen Siedlungen.

    Da hilft wohl nur auf's nächste Event warten und hoffen, dass ich dann Zeit hab. Na ja...

  13. #13
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    also, sind wir schon 5 *lächelt

    ...stimmt, im Vergleich wenige, aber doch 5!

    Und stimmt ebenso, in den Channel, in denen sich Rollenspieler unterhalten sind höchstens 2 oder 3. Dafür gibts genug private Channel, die sich abgrenzen. Und keine öffentlichen RP Ereignisse unterstützen.

    Mir persönlich kommt es nicht so vor, als müsse ich - schicke ich meinen Char in die virtuelle Welt, grossartig etwas machen ausser spielen. Anderen Gefährten mag es da auch anders gehen, sie mögen Scheu empfinden ob des ungewohnten Sprachgebrauchs, oder einfach nur schweigend den ungewohnten Umgang beobachten. Zaubert dieser ein Lächeln aufs Gesicht, hat jeder Rollenspieler schon ein kleines, freundliches Miteinander. Oft aber wird diese Zuwendung missdeutet.

    Sehr oft erfahre ich einfach das Rollenspiel spontan, ohne grossartige Events. Eine Gruppe, die sich im Rollenspiel findet. Ein Gespräch aus elbischer Sicht geführt. Und dann wieder der Knall ins Spielgeschehen, fragt ein Rollenspieler in einem der öffentlichen Kanäle nach Gefährten, die ihm helfen. Dumm dreiste Antworten sind keine Seltenheit. Da fragt niemand mehr, sondern zieht sich einfach zurück, schliesst die Kanäle und bleibt wieder allein...

    Gegen die öffentliche Profilneurose diverser Jugendlicher / wie auch "junggebliebener Erwachsener" ist ebensowenig ein Kraut gewachsen, wie sich Elben in öffentlichen Einrichtungen menschlicher oder zwergischer Bauweise zeigen. Einzig offiziell besuchen sie Menschen und Siedlungen. Und dennoch sieht man sie trinkenderweise und würdelos in Bree herumgockeln. Die Aussage: dann warste ja selbst da! greift. Ja, ich muss nach Bree, egal welcher Abstammung mein Char entspringt. Zumindest um Streicher zu treffen.

    Die Aussage: wir haben ausserhalb der Spiels eine Rollenspielerstadt gegründet, wenn Du spielen willst, kannste ja mitmachen stellt mich ebenso wenig zufrieden, wie das Angebot: wenn Du keine Handschuhe hast, kannst ja Socken überziehen.
    Mein ganz und gar in allen Lebensbereichen ausgeprägter Idealismus schlägt heftig gegen die Grenzen, die mir aufgedrängt werden. Beidseitig wohlgemerkt - von den sogenannten Herren Damen Elben / Hobbit / Mensch im fanatischen Rollenspiel, wie auch im High End Content wo nix mehr zählt als Loot, Item, Ausrüstung ...

    Die RP Debatte auf Belegaer ist gestoppt. Eine andere Diskussion entzündet sich: was ist besser? was geht schneller? wo ist die nächste Ini - und, was mich verwundert: wenn nicht bald eine neue Ini angeboten wird, wird langweilig, wir haben alles durch.
    Sind sie:
    Unfähig, selbst eine Welt mit Leben und Aktion zu erfüllen, unfähig über erbauliche Unterhaltung in erbaulichem Miteinander erbauliche Gefühle zu erfahren? Und sind die, die sich ein wenig kindliche Unbefangenheit über den Alltag gerettet haben, so ausgebrannt, dass sie wegsehen, statt dem "nackten" Kaiser Kleider zu reichen?

    Ist virtuelle Light Show in Evendim, ein wunderbarer Himmel über Danneglor, die düstere Finsternis Angmars und die rot schimmernde Abgeschiedenheit Garth Agarwens als Bühne für Rollenspieler ungeeignet?

    Sind die Akteure so satt, und doch so hungrig nach Anerkennung, dass sie jedem den Stempel: "ultimativ das Neueste und ich habs als Erster" aufdrücken müssen, um sich selbst anzuerkennen, wahr zu nehmen? Sowohl in ihrem Rollenspiel als auch in ihren Jagdzügen? So mag es stimmen: Erwachsene können nicht spielen, ohne eine berechnenden Hintergrund, der nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat?

    Wir überlegen: welcher Schaden auf welche Waffe, und ich lerne heute noch, nach fast 6 Jahren Mittelerde ( welch Uralt Spiel ) neue Taktiken, besuche Gebiete, die allein nicht zu betreten sind und freue mich an neuen Regionen.
    Kann jedoch die realen neuen Welten, die sich mir erschliessen von virtuellen durchaus unterscheiden. Nehme keinen Hobbit mit ins Bett, wenn ich keine Hobbit bin, keinen Zwerg an meine Seite, wenn ich eine Elbin dar stelle. Und geniesse das rudimetpubertäre Bild, das sich in den Köpfen hochbetagter Steuermänner / frauen farbig virtuell erstellt. Auch das ist Rollenspiel:Mit einem wunderbaren Hammer auf böse Gegner heldenhaft eindreschen. Nur nicht vergessen, wer der Held ist ... der Hammer oder der Avatar, der ihn trägt. Leute, wir haben auch als Erwachsene einen klaren gesellschaftlichen Auftrag, die Brut betreffend, die ausfliegt UNS das Fürchten zu lehren! Wie im richtigen Leben eben.

    Schliesst sich der Kreis: War früher wirklich alles besser? einfach mit der Feststellung: Wir haben einfach besser verstanden, neuen Gefährten die Welt Belegaer mit ihren Einschränkungen das RP betreffend deutlich zu machen? Und sind heute ebenso gefrustet, verweisen auf die Veränderungen den Avatar betreffend, die auferlegt wurden und schmollen? Auch das ist Spiel: auf neue Situatinen angemessen reagieren, Grenzen verändern und klar deutlich machen, welche Rolle man zu spielen gedenkt.

    Wenn wir schon fünf sind, die irgendwie doch auf einen Nenner kommen, und 10 Leute die Channel spammen ... dürften wir eigentlich keine Probleme haben, die Welt Belegaer wieder in RP konform zu gestalten. Und auch dort zu punkten, wo mein Avatar seine beste Ausrüstung erhalten wird. Mich kostet es nix, das Geschehen zu beobachten und mich weiterhin mit diesen unerfahrenen Kulturbanausen verbal zu duellieren. Mich überrascht die Dummheit, die so ungezügelt Flächenbrände verursacht und damit verbrannte Erde bewirkt. Beidseitig im Übrigen. Auch die Rollenspieler werden Federn lassen, wenn die Rolle sie überfordert, ausufert und in die reale Welt schwappt. Wir sind Laien, keine Schauspieler.
    Fakt:
    Spass sollte primärer Vordergrund in beiden Welten sein. Und den muss sich jeder selbst erstellen. Dabei hilft die kindliche Fähigkeit, sich in ein Spiel zu vertiefen, aus dem der Erwachsene erwacht um sich lächelnd zu erinnern.
    Last edited by Ebonie; Feb 12 2013 at 03:04 AM.

  14. #14

    Post

    Ich machs kurz:
    Was mir an früher besser gefallen hat war, dass es mehr spontanes und offenes RP gegeben hat.
    Was mir an heute besser gefällt, ist die viel breitere Möglichkeit an Dingen, die dem RP zugute kommen.

    Allerdings scheint mir, dass die Aktivität im Rollenspielbereich doch spürbar nachgelassen hat.
    Das kann sich natürlich wieder ändern.

  15. #15
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    offenes RP ist einfach unspielbar geworden

    weil sich
    1. eher Leute finden, die ihre Stärke dmgmässig, Ausrüstungsabhängig und Itemfanatisch demmonstrieren. Statt sich dann vor den Toren Brees ( oder wo auch immer ) einem Duell zu stellen, das für das Umfeld interessant ausgerufen würde, haun sie sich kalte Fische um die Ohren.

    2. weil sich im Pony die Leute finden, die irgendwelche herunter geladenen Dateien abjallern und dabei tanzen, egal mit wem. Die virtuell saufen und sich im Sagen Gespräche liefern, die kein Einbringen durch Fremde zulassen - ja nicht mal Fremde zur Kenntnis nehmen. Da steht ein Pulk von Leuten quasselnderweise rum, der ausser sich selbst nix hört und nix sieht... Und ebensowenig auf äussere Bemerkungen reagiert.

    3. weil sich Events in den Wohnvierteln nicht mehr öffnen. Die Angst vor Störung und Zerstörung des Festes/Handlung ist so gross, wie real die vor Terror Angriffen beim Stadtfest. Besucht man ein solches Event sieht man tanzende Avatare, die ihre Kleider beäugen, einer löst sich aus der Gruppe und trägt ein Liedelein bei, dann ein Feuerwerk, alles ruft Hurra und wie toll und dann ist das Event vorbei ... sehr erbaulich.

    4. weil kein Rollenspieler konsequent seine Rolle spielt, betritt er Belesng oder Belehandel oder ähnliches - auch hier grassiert die Angst geflamed zu werden oder durch Rollenspieler selbst abgewürgt, wie seinerzeit ein - zwei wirklich gute Darsteller ihrer Avatare mit sehr individueller Note. Zur allgemeinen Erbaulichkeit erstellt, durch Miesepeter und Spassbremsen vom Server geekelt.

    5. Die Kunst, Fehlaussagen zu ignorieren: ich zitiere eine Unterhaltung auf Morthond im sng: Macht wer riesige Probleme?
    Antwort: Ja, meine Frau ...
    das wurde zur Kenntnis genommen, erzeugte ein Lachen - vmtl nicht bei der Frau aber ... und dann fand sich die Gruppe ohne weitere Kommentare. Die Crux ist einfach die Diskussionsfreudigkeit, statt einfach rp mässig einmal zu antworten und dann die Geschichten sich selbst zu überlassen. Belesng ist kein RP Kanal. Und darum darf man dort nicht auch rollenspielgemäss schreiben? Doch, darf man, wenn man die Nerven hat, das durchzuhalten und genug Zeit und nen dickes Fell usw. Wenn ein Rollenspieler sein Ts nur dann nutzt um seinen Kampfchar durch die Inis zu heizen, ansonsten aber in seinem Rollenspiel keine Instanz mit TS machen kann, weil jeder sofort blickt: das ist doch keine Steuerfrau hinter der hilflosen schutzbedürftigen Elbin. Somit ergeben sich keine spontanen Jagdzüge, keine wilden Ritte durch die Ebenen aus einem RP Event.

    6 Wie gesagt, ich bin Idealist. Und wenn ich eine Rollenspielerwelt betrete, erwarte ich Rollenspieler überall und zuhauf. Ansonsten bekomme ich mit Belegaer einen Supermarkt mit seinen Abteilungen, der alles bietet. Hat auch was. Aber wo ist die Abteilung für Rollenspieler, die einfach mal in die Welten eintauchen, mit ein und demselben Char Heldentaten erspielen wie auch erbauliche Gesänge um die Elbenfeuer erfahren wollen. Und nicht für das eine umloggen, um RP "machen" zu können. Kein Theater macht seine Aufführung. RP kann man nicht machen, es erspielt sich oder nicht. Aber, man kann darstellen. Und sich in die Rolle eindenken. Dafür steht Belegaer RP. Oder etwa nicht?

    Es ist mir herzlich egal, ob ein Wächter Zwerg sich mit einem Wächter Elben misst. Und welche Klasse besser geeignet ist, hauptsache der dusselige Jäger achtet auf seine Fertigkeit, die Aggro beim Wächter zu belassen. Oder der Kundige bekommt die Möglichkeit, seine Gruppenkontrolle ausspielen zu können. Und wird nicht durch Waffenmeister, die wie tobende Borstenfell durch die Monstergruppen jagen und dabei den Barden das Fürchten lehren, der dann seinerszeits nen Koller kriegt, weil nach 3 Stunden Jagd der Defi im Keller das Seine tun muss, diesen Barden wieder in normale Herzfrequenz zu bringen. Von diesen Gruppen hab ich gelinde gesagt: die Schnauze gestrichen voll. Meine Spielfreude geht gegen - 100, wenn ich lese: Farm Run auf ... und ich hab die Faxen gelinde gesagt einfach dick, wenn mir dann geantwortet wird: kannst grad mal helfen, wir schaffen den Boss nicht, und Du bist doch 85 und imba. Kinderkram auf Kinderniveau. Entschuldigt, aber da sind mir rare Item schnurzegal. Fürs Durchmoshen hab ich andere Welten. Leider gibt es keine Ausweichmöglichkeit, als den Belesng. Und das Pony in Bree betritt einzig meine Elbin, um ihre Schwerstern da raus zu holen, wenn sie sich dort verlaufen. Ansonsten bleibt das für meine menschliche Avatar akzeptabel. So empfinde ich das auf Belegaer RP. Vielleicht etwas überspitzt, doch schlussendlich enttäuschend. Bisher ergibt sich RP mit einem romantischen Ausgang in Jasmins Garten, oder in einer Jagdgruppe, die dann wieder in normales Spielverhalten abgleitet. Vielleicht erwarte ich einfach die Quadratur des Kreises, wer weiss das schon? Vielleicht suchen aber mehr Spieler einfach eine Welt, in der sie ihre Avatare spielen können, ohne sich gleich in eine Schublade legen lassen zu müssen? Und vielleicht sollten sie sich einfach mehr auf die Schönheit Mittelerdes konzentrieren, statt auf die nebenher laufenden Gespräche? Wir entwickeln uns mit dem Spiel, solang wir in diesem Spiel sind. Sind wir Spielgestalter, oder sind wir Spielerdulder. Meines Erachtens nach kann uns der Anbieter nur die Plattform stellen, wie wir darauf statt finden, was wir daraus machen, obliegt uns allein. Der Geist Tolkiens, der einen Bombadil albern herumspringen lässt, der wiederum dann im Hügelgrab mit diesem Herumgespringe aufräumt, lebt in keinster Weise zwischen diesen Wir sind Helden mit blitzenden Schwerten und High - Content - Ausrüstungswahn. Schade, aber zu ändern? Oder sind wir einfach zu bequem, auf die gegebene Welt zu reagieren und sie so zu bespielen, wie ein gutes Schachspiel, ein gutes Handball/fussball Event. Oder kann man das miteinander vom Spassniveau nicht vergleichen? Das Genre mmorpg ist neu. Die unter 20 nehmen diese Welten als gegeben hin, für sie ist eine virtuelle Welt normal. Sie lernen von denen, die sie "eröffnet" haben. Da zähle ich mich hinzu. Also werde ich meiner Rolle auch hier treu bleiben und solang die Werte vertreten, die ein Mmorpg Herr der Ringe auch online für mich hat.

    Wir reden über und um Belegaer RP. Das sollte im Mittelpunkt bleiben.
    Last edited by Ebonie; Feb 14 2013 at 11:02 AM.

  16. #16
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    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Früher. Ach ja, früher war alles besser. Auch wir denken oft sehnsüchtig an die alte Zeiten zurück, erinnern uns an den Spaß, den wir hatten. Als wir noch dachten, RAID wäre ein Wechselplattensystem. Solche Sehnsüchte werden natürlich besonders dann deutlich, wenn sich die Welt ändert. Warum war die Zeit damals so besonders? Und gibt es nicht auch vieles, das wir heute nicht mehr missen möchten? Mit diesen Fragen wollen wir uns auseinander setzten um die wichtigsten Eigenschaften von Herr der Ringe online zu beleuchten. Wie war es früher? Wie ist es heute? Und was gefällt uns besser?

    Seit über 5 Jahren Spielen wir nun das Spiel. Und viele Menschen fragen sich natürlich, wird das nicht langweilig?

    Nur teilweise. Denn die Welt, in der wir uns seit April 2007 aufhalten, verändert sich regelmäßig. Immerhin wurde die klassische Welt seit den Schatten von Angmar, um mittlerweile ein knappes dutzend Zonen vergrößert. Zudem überarbeiten die Entwickler einen Teil der alten Zonen der schon bestehenden älteren Welten.

    Und nach knapp 5,5 Jahren finden sich die treuen Mitglieder nun in einer anderen Welt wieder. Wärend Das Ursprungsspiel schon lange nicht mehr Spielbar ist.
    Nun meist sind es positive Erinnerungen und solche die uns bewegen, die lange Zeit im Gedächnis bleiben das ist ganz normal und ist immer subjektiv. Negatives verblasst meist schneller und negatives gab es damals vor 5 Jahren schon.
    Nicht zu unterschätzen ist auch Der Reiz des Neuen, wenn man zum ersten mal ein neues Spiel spielt und die teils äußerst beeindruckende Erlebnisse bleiben haften.
    Die Welt ist immer im Wandel egal ob im realen Leben oder im Spiel, vielleicht gefällt es dem einen oder anderen nicht wohin es sich entwickelt und manchmal ändert man seinen Blickwinkel oder möchte etwas neues erleben dies ist ganz normal.
    Ein unveränderlichtes Spiel ohne Dynamik daran sind nur die allerwenigsten interessiert und man würde sich geistig irgendwann im Kreise drehen.

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Jedoch lassen uns nicht allein die hinzugefügten Regionen das Classic-Gefühl verlieren. Das Spielgefühl selbst hat sich mit der Zeit sehr verändert. Die damals schier endlose Welt, in der ein Besuch weit entfernter Ländereien noch lange Reisen erforderte, wurde schmunzelnderweise durch die Erweiterungen immer geringer. Schnellreisen, Marktsteine, Heimatkarten, Hausport, das erste Reittier mit Level 20 (Stufe 5 im Shop). All diese Features führen dazu, dass wir jeden Ort innerhalb kürzester Zeit erreichen können. Egal wo wir uns befinden, kein Ort ist mehr weit davon entfernt. Mittelerde wird kleiner... Obwohl die vorhandene Welt ca. 4x so groß ist wie die Urversion.

    Wenn wir die neue Version mit der Original-Version vergleichen, wünschen wir uns dann nur Kleinigkeiten zurück? Das Gefühl in einer großen, weiten Welt unterwegs zu sein, in der hinter jedem Stein ein blutrünstiger Ork lauern könnte und Reisen noch so gefährlich waren, fehlt uns wirklich sehr. Auf die neuen Gebiete verzichten möchten wir dabei aber nicht.
    Die Welt ist nicht kleiner sondern größer geworden und es steht jedem frei sie zu Pferde zu erkunden oder sich in Windeseile durch Schnellreisen durch sie zu bewegen.
    Ich kenne keinen Spieler der sich auf Stufe 5 das Pferd im Shop gekauft hat und die f2pler brauchen ihre Punkte sicherlich vorrangig für andere Dinge

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Unser epischer Held

    Einige Jahre weiter und noch kein Stück gereift?
    Eher weniger. Auch unser Charakter hat sich mit der Zeit verändert. Mit erhobenem Haupt tragen wir ein Vielfaches unserer Charakterwerte, durch die neuen Gebiete. Wir waren stolze Besitzer vieler Rüstungsset´s, einige waren so bewundernswert, das viele vor Neid erblasst sind, bei anderen haben wir uns vor Scham kaum aus dem Haus getraut.

    Nichts ist mehr wie es war. Entscheidungen, die wir getroffen haben, waren unumkehrbar und wollten sehr gut überlegt sein. Heute wechseln wir den Namen oder den Server öfter als unsere Höschen.
    Es ist doch gut das man Namen ändern kann, zb wenn man sich verschrieben hat oder später ein NPC mit dem gleichen Namen exestiert, teilweise haben auch Leute Namensänderungen bekommen, wo man sich fragt wieso die sich umnennen mussten. Damit meine ich ausdrücklich NICHT Leute, die von Anfang an völlig unpassende Namen gewählt haben!.

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Wie war es also damals, zu den Zeiten als unser Ziel noch Level 50 war und die großen Instanzen Carn Dum, Urugarth, Barad Gularan, Spalte und Helegrod hießen? Der Weg zur Maximalstufe war lang, beschwerlich und des öfteren von zwischenmenschlichen Tragödien gezeichnet, das Silber für unsere Pferde mussten wir mühsam zusammenkratzen. Beschwerlich, zwischenmenschliche Tragödien, lang... klingt eigentlich nicht, als sei es früher besser gewesen. Doch waren es nicht genau diese zeitraubenden und anstrengenden Aufgaben, die das Spiel zu einer Herausforderung werden ließen? Das erste Pferd, das erste Set-Rüstungsteil und der erste besiegte Endgegner ließen uns jubeln und gaben uns das Gefühl, dass wir tatsächlich etwas von Wert erreicht haben. Und vielleicht war es der Wert der schwer erreichbaren Ziele, den viele vermissen, wenn sie sagen "Früher war alles besser".
    Gerade Carn Dum war ein sehr langatmiges Monster von einer Instanz, wollte man wirklich die ganze Instanz spielen war man 5-6 Stunden unterwegs.
    Auch Helegrod und die spalte waren gute Instanzen, aber sehr lang, zu lang.
    Die Herausforderungen in den damaligen von dir gepriesenen Instanzen waren nicht so hoch, bei vollem Raid und normal denkenen Spielern ausgerüstet mit gecrafteter Ausrüstung war alles gut schaffbar.
    Was Ausrüstung angeht das sind schlicht Werkzeuge, die ersetzt werden wenn sie stumpf werden so war und ist das in den allermeisten Spielen und so ist es auch in Lotro von Anfang an gewesen, denn schliesslich läuft niemand noch mit seinem Anfangswaffen herum. Was fehlt ist Waffen als Zierwerk, bei Rüstungen ist dies ja kein Problem mehr.

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Die Klasse

    Beinah jeder Patch verändert unsere Klasse. Die geübten Fertigkeitenabläufe müssen überdacht, aufs Neue erprobt und durch taktisch klügere ersetzt werden. Wir erhielten neue Fertigkeiten zusätzliche Slots für den Talentbaum, manchmal war unsere Klasse allen anderen überlegen und dann gab es wiederum Monate, in denen wir mit unserer Klasse nicht mehr anzufangen wussten, als den "Ausloggen"-Knopf zu betätigen und unseren ersten Twink auferstehen zu lassen.
    Geändert hat sich trotzdem einiges. Wir müssen uns nicht mehr nur auf eine Rolle in der Gruppe festlegen, Seit den Rabatten bei Allem und Jedem ist es nun ein leichtes seine Skillung zu verändern. Früher mussten wir unser schwer verdientes Silber opfern, um unsere Klasseneigenschaften anders zu verteilen. Wie schon des Öfteren haben wir auch an dieser Stelle wieder festgestellt, dass zu klassischen Zeiten vieles beschwerlicher war. Sentimental erinnern wir uns dann an diese Zeiten zurück und vermissen dabei aber vor allem die Momente, in welchen wir für beschwerliche Mühen, mit einem Sieg und besserer Ausrüstung, entlohnt wurden.

    Manche Neuerungen sind so befremdlich, unpassend, absurd und dabei so ungewohnt, dass wir uns tatsächlich darauf freuen. Denn selbst ein Nostalgiker braucht ab und zu ein wenig frischen Wind, um nicht vor Langeweile vor der Tastatur zu verstauben.
    Auch früher konnte man sich Geld zurücklegen, da sich die Ausrüstung nicht oft geändert hat, sobald man Stufe 50 war alle Eigenschaften freigespielt und das blaue Craftingset gekauft war begann man automatisch Geld anzusammeln, da man meist nur noch für Verbrauchsgüter Geld brauchte. Heutzutage durch die legendären Gegenstände gibt man mehr Geld aus um diese zu verfeinern, findet aber auch viel mehr Geld wie früher.
    PvP

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Player versus Player
    Hach, was waren das für Zeiten, als wir noch jeden Spieler, den wir auf dem Schlachtfeld trafen, kannten. Für einige beginnt der Untergang von HdRo mit dem vernachlässigten PvP-Areal. Zur Klassikzeit war eine PvP-Schlacht noch etwas Besonderes. Nach einer kurzen Anreise in die Ettenöden wartete die eigene Verstärkung sowie die gegnerischen Spieler schon vor dem Eingang und auf dem Schlachtfeld. Der Krieg entbrannte dann meist schon vor der eigentlichen Schlacht. Der erste Blick auf dem Schlachtfeld fiel dann natürlich auf die Namen der Gegner. Man wusste sofort gegen wen man antrat und ob man gegen die Aufstellung der anderen Gruppe eine Chance hatte. Denn man kannte sich und verbrachte oftmals gemeinsam eine ganze Nacht im Gebiet.

    Heute gleicht das PvP eher einem anonymen Gemetzel.
    Und sind wir mal ehrlich. Die Etten sind zur Zeit eine einzige Baustelle.
    Da haben wir die Unausgewogenheit der MP´s, deren Resitenzen schier grenzenlos sind. Zonenbuffs die das weiter unterstützen. Einen Shop in dem man sich alle Fertigkeiten seiner Monsterklasse kaufen kann, für die man früher noch mühsehlig arbeiten musste.
    Doch das ist nur ein tropfen auf dem heißen Stein.
    Wirklich schädigend für das gemeinsame PvP ist die Aufhebung der personenbezogenen Punkteverteilung.
    Früher musste man in einer Gruppe/SZ sein oder zumindest 1x auf den Gegner physisch eingewirkt haben. Heute reicht es wenn ich als Heilende Klasse (MP´s oder Freeps) alles heile was mir über den Weg läuft. Was übertiegen bedeutet: Ich stehe am FH warte das Spieler auftauchen. Setze eine Heilung drauf und warte wiederum darauf das irgendwo was umgekloppt wird. Bereichsbegrenzung gibt es nämlich auch nicht mehr. Auf MP-Seite bedeutet das schlichtweg: 1 SZ am GV Zerg und 6-10 Sabo´s die dahinter stehen und alles heilen. Das da nix umfällt sollte jedem klar sein.

    Die Freep Seite ist aber keinen Deut bessser. gefühlte 30 Jäger, Kundige, und RBW´s stehen am Zerg und tun so als würden sie Versuchen punkte zu bekommen. Dahinter warten dann die Barden und HM´s. Natürlich der Großteil solo. Die richtig blöden sind derweil die Nahkämpfer. So bald man aus GV raus geht, versucht einen Treffer an zu bringen, hat man mehr dotts drauf als es Tränke beim Händler gibt. Die Etten verkommen immer mehr zum Solospiel.

    Des weiteren fehlt einfach der Anreiz für Freeps sich ihren Rang zu erspielen. Musste man früher noch einen Rang vorweisen um Rüstungsgarnituren zu bekommen, bekommt man sie heute quasi hinterhergeworfen. Da es sowohl für MP´s als auch für Freeps ein gemeinsames Konto gibt. Somit erstellt man sich einen Sabo, setzt sich eine Stunde hinter einen SZ am Zerg und bekommt die Punkte, loggt um und holt sich das Rüstungsteil seiner Wahl.
    Es gibt genau eine Sache die man sich in den Etten erspielen muss. Das ist ein Umhang der den jeweiligen Rang anzeigt. Also wer das für sein Ego haben möchte zergt bis zum Umfallen. Für den Rest gibt es einfach keine Motivation sich abfarmen zu lassen.

    Doch eines möchte ich noch los werden. Die Spieler die immer noch davon überzeugt sind das PvP so viel mehr "Skill" und viel ausgeklügeltere Taktiken als PvE benötigt . In den Öden passiert mittlerweile nix anderes mehr als PvE. Es werden wie im PvE doch nur noch die Tasten 1, 2, 3 gedrückt. Die einizige Hektik kommt auf, wenn man flüchtet!

    Was wir wollen ist Chancengleichheit und das alte Rangsystem!!!! Und die Etten hätten wieder eine Chance!

    Wünschen wir uns also die alten Zeiten zurück, in denen wir mit freundlichen Kollegen gegen bekannte Feinde in die Schlacht ziehen? Uns mühselig unsere Rüstung erkämpfen zu müssen? Ja! Uns erwartete eine kollegiale Stimmung und produktive Kommunikation während den Schlachten. Heutzutage werden wir nicht mehr liebenswürdig mit unserem Namen angesprochen, sondern höchstens als "Knoob, der nix drauf hat" bezeichnet.
    Ja, wir wünschen uns zumindest im Bezug auf das PvP die alten Zeiten zurück!
    PVP ist eh so eine komische Sache bei Lotro, das Grundproblem liegt meiner Meinung nanch darin, dass man die Monsterklassen nicht als "normale" Klassen entworfen hat wo man auf Stufe 1 beginnt, questet etc wie die "freien" charaktere.

    Die Ettenöden sind ein riesiges Schlachtfeld wo meist derjeinge gewinnt, der in Überzahl ist und das ist in der Tat öde.
    Besser wäre es gewesen. Monster und freie Klassen gleichstark zu gestalten und mehrere verschiedene Schlchtfelder zu haben, die wie Instanzen aufgebaut sind, wo sich stets gleiche Anzahl gegen gleiche Anzahl kämpft.
    Das würde auch die Server entlasten, ist viel in den Etten los 3 Monster Schlachtzüge treffen auf 3 freie Schlachtzüge
    ist überall auf dem Server in den PVE Gebieten der Server kurz vor dem Kollaps.

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    PvE

    Player versus Environment
    Erinnern wir uns an die alten 40er- und 50er Instanzen zurück, so fällt uns direkt ein, wie entspannend das Raiden damals war. Das lag natürlich nicht an den entspannten Gemütern unserer 11 bzw. 23 Kollegen, sondern daran, dass unser eigenes Tun nicht sonderlich ins Gewicht fiel. An bestimmten Stellen fiel es noch nicht einmal auf, wenn wir nicht am Rechner saßen, sondern in der Küche Spagetti kochten oder mal eben in die Badewanne gestiegen sind. Man stelle sich vor, wir würden heute, während einer der eintausend Hardmode Versuche einfach vom Rechner weggehen und etwas anderes tun. 11 andere Spieler leben vielleicht noch ein wenig weiter, aber nach kurzer Zeit werden unsere 11 Kollegen chancenlos untergehen. Und irgendwie ist uns das trotz des Charmes eines alten 12- bzw. 24 Mann-Raids lieber. Denn unsere Taten sind innerhalb der 3er, 6er- oder 12er-Inszanzen wenigstens wertvoll. Zwar müssen wir uns mehr anstrengen, doch wenn unsere Gruppe am Ende siegt, so haben wir selbst einen Teil dazu beigetragen.

    Ähnlich verhält es sich mit den Boss-Mechaniken. Die wenigsten Begegnungen in den alten Instanzen erforderten ausgeklügelte Taktiken. Ist annähernd perfekte Ausrüstungen gesammelt und 11 bzw. 23 Kollegen mobilisiert, so konnte noch in der Spalte oder in Helegrod, bis auf die jeweiligen letzten Gegner, wenig schief gehen. "Damage" oder "solange die Taste drücken und stupiden Schaden machen bis er umfällt", viel mehr mussten die Raidleiter meistens eigentlich nie erklären. Die erforderlichen Taktiken erweiterten sich erstmals mit den 6er und 12er Instanzen von Moria. Wir freuen uns über diese Entwicklung, denn nichts ist weniger aussagekräftig und motivierend, wenn man bei einem Firstkill AFK war, weil es sowieso nicht auffällt. Dann starben wir doch lieber das eintausendhunderste Mal beim Wächter, beim Blinden, bei Saruman oder beim Leutnant weil unsere Technik, auszuweichen, noch nicht perfekt war. Das Ziel ist der Sieg und wir wissen schon jetzt, er wird uns stolz machen!
    Dem stimme ich zu.

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Community:

    Als letztes muss ich doch noch mal etwas zur Community sagen. Diese hat sich in den letzten 5 Jahren sehr verändert. Meiner Meinung nach zum Schlechteren! Es geht schon damit los, das aus normalen Spieleranfragen Diskusionen entstehen die in persönlichen Beleidigungen enden. Dann die heutige Inflation. Viele Spieler sehen nur noch Gold. Erst vor ein paar Tagen wieder ein gutes Beispiel. Loot aus einer Instanz verschenkt, 10 Minuten später seh ich das Item im AH für 5G. Viele Spieler haben einfach kein Ehrgefühl mehr. Mit beginn des F2p sind viele neue Spieler nach Mittelerde gekommen und anstatt sich zu unterstützen stehen nur noch die eigenen Belange im Vordergrund. Oder wie soll sich ein Stufe 15 Charakter ein Handwerkswerkzeug für 500S kaufen? Jeder weiß doch bestimmt noch was für ein Kraftakt es war sein erstes Pferd zu bekommen.

    Es gibt einen Satz den anscheinend viele Spieler vergessen haben und den sich jeder zu Herzen nehmen sollte:

    "Jeder hat mal bei Lvl 1 angefangen"
    Wäre Lotro nicht ihrem Spiel D&D Online folgend nicht auf f2p umgestiegen würde das Spiel heute tot sein. Man darf nicht vergessen das dieses Spiel wie die meisten onlinespiele erschaffen werden um damit Geld zu verdienen.
    Mit f2p kamen und kommen neue Spieler und dadurch kommen immer wieder auch Leute hinzu, die sich nicht benehmen können oder wollen und manche schnuppern einfach nur rein bevor sie weiterziehen.
    Also wenn du dir einen neuen Charakter erstellst und ihn levelst und viel questest, die Rohstoffe sammelst dann wirst du feststellen das man sehr viel Geld zusammen bekommt. Schon unter Stufe 30 hast du 1- mehrere Goldstücke zusammenbekommen. Klar manche versuchen im Auktionshaus extrem teuer Gegenstände zu verkaufen nur dies ist durch Angebot und Nachfrage geregelt und wenn die Leute solche Preise zahlen können dann gibts Geschäfte ansonsten bleiben diese Wucherer auf ihren teuren Auktionen sitzen.

    Quote Originally Posted by Rebidor View Post
    Lotro Neuzeit vs. Classic.

    Wie stehen wir nun dazu? Es ist wirklich schwer zu sagen. Mit der Zeit gibt es so viele Dinge, die wir in keinem Fall mehr missen möchten. Die größere Welt, aufregende Epische-Questreihen und schwere Instanzen. Ohne sie würden wir wohl nicht mehr spielen. Ein kleiner Nachteil ist jedoch die, annonyme Community, die gerne mal schreit als freundlich oder hilfsbereit miteinander umzugehen. Und daran trägt eigentlich keiner wirklich die Schuld. Denn Anonymität und die Leichtigkeit in ihr unterzutauchen verleitet viele dazu, den einfachen Weg zu wählen und beispielsweise nach ein paar Schimpfworten die Gruppe und die Instanz einfach zu verlassen. Was soll's? Es kennt mich eh keiner und man sieht sich ja sowieso nicht wieder. Immerhin sind wir einer von Tausenden. Resümierend wäre diese Anonymität, die steigende Inflation, die schleppende Entwicklung neuen Kontets die vernachlässigung des PvP´s die für uns einzigen Gründe mit diesem Spiel kein 6. oder 7. Jahr zu verbringen. Ein Glück, dass wir gute Freunde in Mittelerde gefunden haben, die uns jedes Schimpfwort von Fremden vergessen lassen.
    Es gibt immer noch viele nette hilfsbereite Mitspieler auch wenn manches in Lotro lauter geworden ist.

  17. #17
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    wäre hätte könnte

    Hallo, die Diskussion regt sich ja langsam. Fein, dann zitiere ich mal sinngemäss: Es gibt immer noch nette Menschen - stimmt.
    Und mit f2p sind viele neue Gefährten hinzugekommen, auch einige die sich nicht benehmen können.

    Und was haben wir anno dunnemal dann gemacht? Wir haben per ims, in den Sippen und auch in den offenen Kanälen klar unserer Vorstellung von RP und Miteinander Ausdruck verliehen. Und die Tickets nicht nur Namen betreffend wurden bearbeitet. Werden sie heute auch noch, doch wenn ständig das Nostalgiegewimmer ertönt: Früher bei CM gab es dies nicht und das nicht und jenes auch nicht, wird jeder zugeben wollen: das Spiel hat gewonnen. Graphik, Stimmen der NPC, Animation der Avatare, Zierwerk und auch die Stadt Bree selbst sprechen weitaus mehr an, die Auswahl an Pferden ist grösser - die Welt an sich bunter geworden. Warum soll ich die Gamemaster flamen? meine Erfahrungen sind nach wie vor positiv - kurze Wartezeiten, schnelle Problemlösung!
    Stimmt:
    Die Layer sind eindeutig auf einem RP Server zumindest nervtötend, wenn spontan gespielt werden mag. Es gäbe Möglichkeiten, diese Layer kenntlich zu machen, so dass jeder bewusst den wählen kann, auf dem seine Freunde spielen.
    Die Spieleranzahl auf Belegaer steht in keinem Verhältnis zu den anderen Servern. Auch hier könnte ein Hinweis auf die Serverauslastung gerade F2p Spieler auf andere Server umleiten. Und vielleicht auch den ein oder anderen Spieler, der sich mit dem Rollenspiel gar nicht anfreunden mag, auf andere Server hinweisen.

    Wenn ich den Aussagen verschiedener Spieler glaube, nimmt ein Grossteil das RP nicht ernst, und damit an, dass es keine Rollenspieler auf Belegaer mehr gibt. Ursächlich sind nicht diese Spieler, die das glauben. Ursächlich ist schlicht und ergreifend die Abwesenheit der Rollenspieler in den öffentlichen Kanälen. Wenn ein Rollenspieler vermisst wird, weil er im öffentlichen Kanal keine Kritik mehr äussert und das mit Worten belegt wird: dann hat er endlich aufgegeben, hier zu mosern - wir habens geschafft, gibt mir diese Tatsache zu denken. Allerdings genügt denken oft nicht ...

    Es gibt genug Ansatzpunkte, eine konstruktive Spielverbesserung einbringen zu können: das Kartensystem ist unzumutbar, wenn ich meinen Gefährten Glauben schenken darf - gerade für die Steuerfrauen oft ein Problem. Mich bringt das fehlende Orientierungsstück durch die ganze Welt, und hätte ich eine Karte gehabt, hätte ich vieles einfach übersehen. ist schon ein recht nettes Rollenspielergefühl, wenn keine Karte den Weg weist und man plötzklich vor der gefangenen Sarah Eichenherz steht ( wer auch immer sie ist ) Mittlerweile weisen rote Punkte auf Gegner hin ... Frühwarnsysteme kannte Mittelerde wohl denn doch noch nicht. Na ja, die kann man ausschalten. Dennoch war es ein unvergleichliches Erlebnis auch mit Karte in Moria auf einem Stein sitzend die Zeit abzuwarten, bis endlich der Sprung nach Hause möglich war. Drei - vier Stunden im Kreis zu laufen, um eine bestimmte Höhle zu finden. Und dabei erbauliches in den Kanälen zu lesen, sich ein bischen in die Geschichte eindenken zu können. Und ist nicht auch Moria komplett überarbeitet?
    Zurück zum Thema:
    Es stört mehr als einen Spieler, wenn der Umgangston entgleist. Und ein gutes RP einfach abgewürgt wird, weil die Spieler eine andere Sprache gewöhnt sind. Das geht so gar nicht ( sollte so gar nicht sein ) auf einem Rollenspieler Server. Und warum soll ich mich aus diesen Hallen ausklinken? Mich vertreiben lassen? Eine ellenlange Igno Liste erstellen? Statt einfach mal wieder richtig zu stellen und die Regeln in den Vordergrund zu spielen? Klar ist das anstrengender als Ignore, zeitigt vielleicht aber auch eine andere Wirkung und der ein oder andere Spross aus gutem Hause, der auf Bele rumaast, besinnt sich und findet Spass am Rollenspiel.

    Sicherlich gibt es viele Gefährten, mit denen eine Jagd grossen Spass macht. Und wir richten unser Hauptaugenmerk auf die Zukunft, die Entwicklung, nicht auf die Vergangenheit. Und bemerken Veränderungen, die sich störend einbringen. Und Ziele, die noch nicht erreicht sind.

    Doch ist es verständlich, wenn ich mir keine Attributrollen im Shop für meine Vip Punkte hole, sondern lieber ein Pferd, ein Zierwerk? Und ggf meine Rollen in Scharmützellagern tausche? Muss ich unbedingt blau geskilled sein, um ein Ziel zu erreichen? Meinen Avatar verbiegen und ihn aus der Rolle nehmen? Diese wilde Umskillerei vor einer Jagd widerspricht dem Rollenspiel. Und niemand hat das Recht, mir die Skillung meiner Avatar vorschreiben zu wollen - oder mich darauf hinzuweisen: so nehm ich Dich nicht mit ... oke, dann lass es!

    Sind es die F2p Spieler, die sich oft daneben benehmen? Hm, meines Wissens nach kommt ein F2p Spieler gar nicht in die Ettenöden, das sind Vip, die sich gelangweilt ein Auditorium suchen, die einem Neuling um die Ohren haun: wie, das schaffste nicht, du Lusche, die sich gegenseitig zuspammen. Und die jedweden Ansatz, RP überall zu etablieren, ins Lächerliche ziehen. Die nach rare Item farmen bis der Hotfix kommt und jeden belachen, der eine Rüstung, einen Umhang von einem Handwerker sucht. Schade, aber diese - entschuldigt - Blagen vermitteln kein Mittelerde Gefühl, wenn sie loslegen. Auch, wenn sie top ausgerüstet sind, kennen sie kaum die Geschichten. Geschweige denn die Aufgaben in den Gebieten. Der krasse Gegenpart zu den Rollenspielern, die sich ausschliesslich in den Handwerkshallen oder Wohnvierteln aufhalten um dort aktiv zu sein. Mit dem Unterschied, dass kein Rollenspieler aus den Wohnvierteln oder Handwerkshallen andere serverweit beleidigt. Oder seine virtuelle Handlung als Arbeit bezeichnet...

    Klar ist ein gutes Equip ungemein spielfördernd, wenn man damit umzugehen versteht. Das "durch und drauf" wie auch das komplette SZ System bietet allerdings kaum Möglichkeiten, ohne Team Speak in den Instanzen voran zu kommen. Die Kunst des verbalen Rollenspiels beherrschen die wenigsten. Fehlen schon Mimik und Gestik, so nehmen sich die meisten RPler ihre Stimme, statt sie mitspielen zu lassen... wär ein bischen viel erwartet? klar, damit erledigen sich die Herren Damen dann selbst - ein Thema, das mich sehr erheitert. Und meinen schwulen Elben - Barden auch *grinst ...
    dennoch höre ich lieber ein Gedicht, ein Lied, einen Vers als ihn zwischen Emotes in Sprechblasen zu lesen!
    In den Instanzen lege ich Wert auf die Führung durch "meinen HM" - er gibt der Gruppe Halt und Sicherheit und genau das will ich spielen. Auch mal 7 Stunden in einer Instanz verbringen, den Schmied aufsuchen, der die Rüstung flickt um dann wieder eine Lösung zu finden - ohne im Widerstand oder Wiki zu stöbern.

    Sicherlich kostet ein Spiel Zeit - das ist der Sinn eines Spieles. Und es gibt ( entschuldigt meine Erinnerung an andere Welten ) Situationen wo 200 Leute in der Nacht einen Weckdienst organisiert haben, um einen Boss, der nur einmal die Woche erscheint, gildenintern runter zu haun. Verrückt - klar war das verrückt. Und, es ging nicht anders. Heute dauert eine Instanz in Lotro max 2 Stunden, wenn sie gut bejagt wird. Allenfalls noch die Spalte oder Fornost aus der frühen Zeit können sich in die Länge ziehen. Und der first kill ist unwichtig - zumindest auf Belegaer.

    Mit und durch die Veränderung, die Weiterentwicklung der Spielewelten sollten die Rollenspieler der Welt Belegaer ihre Welt erhalten wollen. Gestalten, statt zu erdulden und ihren Vorstellungen Ausdruck verleihen. Dafür - und nur dafür ist der Server RP geflaggt. Egal, ob nun Hardcore Rollenspieler ohne Minimap, ohne Schnellreise und ohne Team Speak - oder die tolerante Variante des Gelegenheits - Rollenspielers, der mal kurz nen Drachen töten mag und sich einer Gruppe anschliessen möchte, ohne vorab sein Equip auf High End bringen zu müssen. Oder sich täglich in der Sippe blicken lässt, um sich dort gehört zu fühlen. Wer einen SZ Planer mag, soll ihn nutzen, das alles stört wenig. Was wirklich stört, ist die oft sehr unangemessene Art und Weise, wie ein 85ger im Moor die Schnecken wegkloppt ohne den lvl 10 Jäger zu beachten, der diese Tat grad angeht. Desgleichen gilt fürs Erz Farmen in den Anfangsgebieten ...

    Von mir aus soll jeder für seine Twink farmen, soll jeder die Münzen nutzen, die kontogebunden den Twink zugeteilt werden können. Aber auch respektieren, wenn der Spieler das für jeden seiner Avatar selbst erspielen will. Und das ist der Punkt, um den sich alles dreht: Die Akzeptanz der Rollenspieler den Gefährten gegenüber die kein Rollenspiel wollen ist nicht vorhanden. Elbische Ingnoranz beschreibt dieses Miteinander noch am Besten.
    Die Akzeptanz den Rollenspielern gegenüber seitens der Spieler, die lieber schnell und fix und effektiv durch Mittelerde huschen allerdings beschreibe ich mal mit gelangweilter Überheblichkeit eines oberflächlichen Menschen, der den leichten Weg eher schätzt. Soll er tun, doch andere auch respektieren...ein Kommunikationsproblem? Sicherlich und ohne Kommunikation unlösbar.

    mfg Ebonie

  18. #18
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    Also zunächst einmal du schreibst sehr lange teils schwer zu lesende Texte in denen du viele Themen ansprichst, die man vielleicht besser in neuen Postings schreiben könnte, da sie offtopic gehen.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Hallo, die Diskussion regt sich ja langsam. Fein, dann zitiere ich mal sinngemäss: Es gibt immer noch nette Menschen - stimmt.
    Und mit f2p sind viele neue Gefährten hinzugekommen, auch einige die sich nicht benehmen können.

    Und was haben wir anno dunnemal dann gemacht? Wir haben per ims, in den Sippen und auch in den offenen Kanälen klar unserer Vorstellung von RP und Miteinander Ausdruck verliehen. Und die Tickets nicht nur Namen betreffend wurden bearbeitet. Werden sie heute auch noch, doch wenn ständig das Nostalgiegewimmer ertönt: Früher bei CM gab es dies nicht und das nicht und jenes auch nicht, wird jeder zugeben wollen: das Spiel hat gewonnen. Graphik, Stimmen der NPC, Animation der Avatare, Zierwerk und auch die Stadt Bree selbst sprechen weitaus mehr an, die Auswahl an Pferden ist grösser - die Welt an sich bunter geworden. Warum soll ich die Gamemaster flamen? meine Erfahrungen sind nach wie vor positiv - kurze Wartezeiten, schnelle Problemlösung!
    Jeder hat eine teils gorb abweichende Vorstellung was gutes Rollenspiel ist oder nicht, manche spielen ab und an Rollenspiel und wiederrum manche wollen ausschliesslich immer Rollenspiel spielen sobald sie online sind. Diese Problematik ist nicht neu und wurde im Forum schon oft diskutiert. Es gibt nicht einheitlich "die Front" der RPler und die "Front der nicht RPLer" dazwischen gibt es viele Grauzonen und Grüppchen.

    Es kann und darf auch nicht darum gehen andere zum RP zu erziehen mit Drohungen, Tickets oder sonstiger Zwang Leute dazu zu zwingen nach Kriterien sich zu verhalten die sich einzelne Spieler bzw Grüppchen ausdenken. Dazu besteht keine Berechtigung.

    Nur die Betreiber dieses Spieles sind berechtigt für alle verbindliche Regeln aufzustellen und die Einhaltung dieser zu überwachen.

    Wäre es andes müsste jedes Grüppchen mit bestimmten Vorstellungen einen eigenen Server erhalten. Dies ist logistisch nicht zu handhaben und lohnt für den Betreiber von Lotro nicht, denn dieser möchte Geld mit dem Erhalt und der Bereitstellung des Spieles verdienen. Was vollkommen in Ordnung ist.

    Also bedeutet dies als Konsequenz das man sich arrangieren muss.
    Am besten nach dem Motto: "leben und leben lassen" sich gegenseitig in Ruhe lassen, wenn verschiedene Auffassungen von Rollenspiel bestehen.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Stimmt:
    Die Layer sind eindeutig auf einem RP Server zumindest nervtötend, wenn spontan gespielt werden mag. Es gäbe Möglichkeiten, diese Layer kenntlich zu machen, so dass jeder bewusst den wählen kann, auf dem seine Freunde spielen.
    Die Spieleranzahl auf Belegaer steht in keinem Verhältnis zu den anderen Servern. Auch hier könnte ein Hinweis auf die Serverauslastung gerade F2p Spieler auf andere Server umleiten. Und vielleicht auch den ein oder anderen Spieler, der sich mit dem Rollenspiel gar nicht anfreunden mag, auf andere Server hinweisen.

    Wenn ich den Aussagen verschiedener Spieler glaube, nimmt ein Grossteil das RP nicht ernst, und damit an, dass es keine Rollenspieler auf Belegaer mehr gibt. Ursächlich sind nicht diese Spieler, die das glauben. Ursächlich ist schlicht und ergreifend die Abwesenheit der Rollenspieler in den öffentlichen Kanälen. Wenn ein Rollenspieler vermisst wird, weil er im öffentlichen Kanal keine Kritik mehr äussert und das mit Worten belegt wird: dann hat er endlich aufgegeben, hier zu mosern - wir habens geschafft, gibt mir diese Tatsache zu denken. Allerdings genügt denken oft nicht ...
    Die Layer sind nur in den Ballungsräumen vorhanden und für das Rollenspiel ist am meisten Bree betroffen.
    Hier hilft es einen Schlachtzug zu bilden (bis zu 24 Spieler) alle Teilnehmer des Schlachtzuges können sich in den Layer des Schlachtzugleiters begeben dazu muss man lediglich eine Schaltfläche klicken.
    Was das RP angeht so machen viele RP auch in kleinerem Stil ohne ihre ganze Onlinezeit RP zu betreiben und dazu haben sie jedes Recht! Spieler die mit Rollenspiel überhaupt nichts zu tun haben wollen würden eh keinen RP Server wählen wozu auch...

    Leider stellen sich manche "RPler" als Moralapostel hin und versuchen andere zu massregeln und das bei Themen die mit Rollenspiel nichts zu tun haben.
    So ist es mir Mittwoch ergangen als jemand im Belesng herumgescherzt hatte und ich einmalig einen harmlosen Kommentar dazu abgegeben hatte so wurde ich danach von einem "sogenanntem RPler" darauf hingewiesen das ich sein Rollenspiel durch meine Bemerkung im Belesng (die nichts mit ihm zu tun hatte) stören würde, als ich mich dann gegen seine ims gewehrt habe und nach ner Weile sagte er nerve mich wurde ich als Kiddie beschimpft und darauf hingewiesen das ich es mit einem Experten für Rollenspiel zu tun habe der mich und andere erziehen möchte. Kurz um meine Ignorliste hat nun einen Eintrag mehr und ich habe mit Sicherheit keinerlei Lust mit diesem Spieler überhaupt jemals RP zu betreiben, da ich so ein Verhalten nicht ernst nehmen kann.
    Ich lehne es ab solchen "Experten" eine Kompetenz bezüglich RP zuzuordnen, ich selber spiele seit nunmehr über 25 Jahren Rollenspiel (Pen&Paper und LARPs) und muss mir so einen Quatsch nicht anhören.

    Für mich ist das ein Beispiel dafür das manche in ihrem Bestreben gutes Rollenspiel zu spielen weit über das Spiel hinausschiessen und anderen Versuchen mit Zwang ihre Sichtweisen aufzudrücken.
    Manchmal habe ich den Eindruck das einige sich im Existenzkampfe wähnen und wild um sich beissen und schlagen.
    Damit fördert man kein gutes RP sondern schafft nur unnötig Konflikte und schreckt ab.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Es gibt genug Ansatzpunkte, eine konstruktive Spielverbesserung einbringen zu können: das Kartensystem ist unzumutbar, wenn ich meinen Gefährten Glauben schenken darf - gerade für die Steuerfrauen oft ein Problem. Mich bringt das fehlende Orientierungsstück durch die ganze Welt, und hätte ich eine Karte gehabt, hätte ich vieles einfach übersehen. ist schon ein recht nettes Rollenspielergefühl, wenn keine Karte den Weg weist und man plötzklich vor der gefangenen Sarah Eichenherz steht ( wer auch immer sie ist ) Mittlerweile weisen rote Punkte auf Gegner hin ... Frühwarnsysteme kannte Mittelerde wohl denn doch noch nicht. Na ja, die kann man ausschalten. Dennoch war es ein unvergleichliches Erlebnis auch mit Karte in Moria auf einem Stein sitzend die Zeit abzuwarten, bis endlich der Sprung nach Hause möglich war. Drei - vier Stunden im Kreis zu laufen, um eine bestimmte Höhle zu finden. Und dabei erbauliches in den Kanälen zu lesen, sich ein bischen in die Geschichte eindenken zu können. Und ist nicht auch Moria komplett überarbeitet?
    Man kann die Minimap verkleinern oder ausschalten und auch auf der Gebietskarte sämtliche Markierungen, die einen stören, so kann doch jeder die Kartenoption wählen die ihm gefällt. wo ist das Problem?

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Zurück zum Thema:
    Es stört mehr als einen Spieler, wenn der Umgangston entgleist. Und ein gutes RP einfach abgewürgt wird, weil die Spieler eine andere Sprache gewöhnt sind. Das geht so gar nicht ( sollte so gar nicht sein ) auf einem Rollenspieler Server. Und warum soll ich mich aus diesen Hallen ausklinken? Mich vertreiben lassen? Eine ellenlange Igno Liste erstellen? Statt einfach mal wieder richtig zu stellen und die Regeln in den Vordergrund zu spielen?
    Entgleisende Umgangstöne stören immer egal ob RP oder nicht. Klar manche drücken sich gerne derb aus und für manche ist es sozusagen Teil eines Slangs, doch solange solche Gespräche niemanden Verletzen und sich solcherlei "Herumgeflachse" scherzen sich in OOC Kanälen abspielen ist es doch erlaubt, solange die allgemeinen Regeln des Berteibers von Lotro eingehalten werden.
    Die Serverregeln sind allen bekannt man Klickt sie als akzeptiert an und muss daran gemessen werden können. Es ist von daher vollkommen überflüssig andere dahin gehend zu massregeln. Die meisten reagieren übrigens vernünftig, wenn man sie höflich anschreibt: "du das fand ich jetzt daneben solche Sachen sind unhöflich und stören" und ist allemal besser als: "du kiddie dir bringe ich manieren bei jetzt bekommste erstmal ein Ticket"

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Klar ist das anstrengender als Ignore, zeitigt vielleicht aber auch eine andere Wirkung und der ein oder andere Spross aus gutem Hause, der auf Bele rumaast, besinnt sich und findet Spass am Rollenspiel.
    Nein das bringt gar nichts zumal du die Leute die dich nerven genauso respektlos betiltelst wie sie dich dann.
    Zu einem Konsens kommt man mit deiner Wortwahl nicht und zum Rollenspiel bekommste so Leute nicht, die sind dann eher abgeschreckt und fragen sich: sind alle Rollenspieler so von sich eingenommen? um es mal höflich zu formulieren

    wie sagt man so schön: der Ton macht die Musik.
    Besser ist es ein Beispiel zu geben und möglichst höflich zu bleiben denn nur wer andere respektiert bekommt auch Respekt zurück. Einschüchterungen erzeugen niemals Respekt nur Furcht oder Abscheu entsteht dadurch.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Sicherlich gibt es viele Gefährten, mit denen eine Jagd grossen Spass macht. Und wir richten unser Hauptaugenmerk auf die Zukunft, die Entwicklung, nicht auf die Vergangenheit. Und bemerken Veränderungen, die sich störend einbringen. Und Ziele, die noch nicht erreicht sind.

    Doch ist es verständlich, wenn ich mir keine Attributrollen im Shop für meine Vip Punkte hole, sondern lieber ein Pferd, ein Zierwerk? Und ggf meine Rollen in Scharmützellagern tausche? Muss ich unbedingt blau geskilled sein, um ein Ziel zu erreichen? Meinen Avatar verbiegen und ihn aus der Rolle nehmen? Diese wilde Umskillerei vor einer Jagd widerspricht dem Rollenspiel. Und niemand hat das Recht, mir die Skillung meiner Avatar vorschreiben zu wollen - oder mich darauf hinzuweisen: so nehm ich Dich nicht mit ... oke, dann lass es!
    Niemand zwingt einen Wächter oder Hüter so geskillt dem Trugbild des Balrogs in Ost Dunoth so gegenüberzutreten das dieser die volle Aufmerksamkeit des Balrogs bekommt und soviel Ablenkung erzeugt damit seine Gefährten dieses Trugbild bezwingen können. Doch Ist der Wächter durch seine Ausbildung (Skillung) und seine Ausrüstung zu gering geschützt so werden ihn die schwarzen Flammen sehr schnell verschlingen das gleiche geschieht wenn die Heiler nicht in der Lage sind die furchtbaren Wunden schnell genug zu heilen und die Pfeile der Bogenschützen stumpf sind und die Äxte der Nahkämpfer schon lange nicht geschliffen wurden, so wird das Trugbild obsiegen und alle Gefährten erliegen der Furcht.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Sind es die F2p Spieler, die sich oft daneben benehmen? Hm, meines Wissens nach kommt ein F2p Spieler gar nicht in die Ettenöden, das sind Vip, die sich gelangweilt ein Auditorium suchen, die einem Neuling um die Ohren haun: wie, das schaffste nicht, du Lusche, die sich gegenseitig zuspammen. Und die jedweden Ansatz, RP überall zu etablieren, ins Lächerliche ziehen. Die nach rare Item farmen bis der Hotfix kommt und jeden belachen, der eine Rüstung, einen Umhang von einem Handwerker sucht. Schade, aber diese - entschuldigt - Blagen vermitteln kein Mittelerde Gefühl, wenn sie loslegen. Auch, wenn sie top ausgerüstet sind, kennen sie kaum die Geschichten. Geschweige denn die Aufgaben in den Gebieten. Der krasse Gegenpart zu den Rollenspielern, die sich ausschliesslich in den Handwerkshallen oder Wohnvierteln aufhalten um dort aktiv zu sein. Mit dem Unterschied, dass kein Rollenspieler aus den Wohnvierteln oder Handwerkshallen andere serverweit beleidigt. Oder seine virtuelle Handlung als Arbeit bezeichnet...
    Einfach euer Event machen und diese Störer ignorien auch wenn es schwerfällt bei massiven Störungen einen GM einschalten.
    Auf diese Störer eingehen bringt nichts. Im allgemeinen interessiert es die meisten Spieler auch nicht weiter, wenn irgendwo jemand ein Event macht und man eh was anderes zu tun hat. Ausrüstung von RPlern zu belächeln ist völlig albern, da es doch beim RP zumindest wie viele es in Bree betreiben doch überhaupt nicht um die Werte der Ausrüstung geht.
    andere zu beleidigen oder zu stören hat nicht unbedingt was mit RP oder nicht RP zu tun.
    Das kann man nicht in schwarz und weiss einordnen.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Klar ist ein gutes Equip ungemein spielfördernd, wenn man damit umzugehen versteht. Das "durch und drauf" wie auch das komplette SZ System bietet allerdings kaum Möglichkeiten, ohne Team Speak in den Instanzen voran zu kommen. Die Kunst des verbalen Rollenspiels beherrschen die wenigsten. Fehlen schon Mimik und Gestik, so nehmen sich die meisten RPler ihre Stimme, statt sie mitspielen zu lassen... wär ein bischen viel erwartet? klar, damit erledigen sich die Herren Damen dann selbst - ein Thema, das mich sehr erheitert. Und meinen schwulen Elben - Barden auch *grinst ...
    dennoch höre ich lieber ein Gedicht, ein Lied, einen Vers als ihn zwischen Emotes in Sprechblasen zu lesen!
    In den Instanzen lege ich Wert auf die Führung durch "meinen HM" - er gibt der Gruppe Halt und Sicherheit und genau das will ich spielen. Auch mal 7 Stunden in einer Instanz verbringen, den Schmied aufsuchen, der die Rüstung flickt um dann wieder eine Lösung zu finden - ohne im Widerstand oder Wiki zu stöbern.
    Man kann Instanzen und Raids auch völlig ohne Teamspeak machen. Nur erfordert das viel an Tipperei und ist umständlicher. Gerade wenn was nicht so läuft wie es sein sollte kann man schlechter als Raidleiter reagieren. Doh mit etwas Übung und Absprachen kann man dies auch hinbekommen.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Sicherlich kostet ein Spiel Zeit - das ist der Sinn eines Spieles. Und es gibt ( entschuldigt meine Erinnerung an andere Welten ) Situationen wo 200 Leute in der Nacht einen Weckdienst organisiert haben, um einen Boss, der nur einmal die Woche erscheint, gildenintern runter zu haun. Verrückt - klar war das verrückt. Und, es ging nicht anders. Heute dauert eine Instanz in Lotro max 2 Stunden, wenn sie gut bejagt wird. Allenfalls noch die Spalte oder Fornost aus der frühen Zeit können sich in die Länge ziehen. Und der first kill ist unwichtig - zumindest auf Belegaer.
    ja an sowas kann ich mich auch noch erinnern bei WoW waren es Drachenbosse die alle paar Tage oder Wochen gespawnt sind. Dort dauern Bosskämpfe allerdings auch nie länger als 10 Minuten (Enrage Timer= nach einer gewissen Zeit haben die Bosse dort innerhalb von wenigen Minuten den ganzen Raid getötet sobald man viel zu lange für den Kampf gebraucht hat)
    Die meisten Gruppeninstanzen dort dauern nicht länger als 1 maximal 2 Stunden. Raids je nach Bossen 2-5 Stunden also vergleichbar wie bei Lotro.
    Fistkill ist eigentlich immer egal welches Spiel unwichtig. Dabei geht es immer nur um Prestige und um Wettbewerb mit anderen. Den meisten ist das recht egal, da man einen Top eingespielen Raid für sowas braucht können das eh nur die wenigsten organisieren und schaffen.

    Quote Originally Posted by Ebonie View Post
    Mit und durch die Veränderung, die Weiterentwicklung der Spielewelten sollten die Rollenspieler der Welt Belegaer ihre Welt erhalten wollen. Gestalten, statt zu erdulden und ihren Vorstellungen Ausdruck verleihen. Dafür - und nur dafür ist der Server RP geflaggt. Egal, ob nun Hardcore Rollenspieler ohne Minimap, ohne Schnellreise und ohne Team Speak - oder die tolerante Variante des Gelegenheits - Rollenspielers, der mal kurz nen Drachen töten mag und sich einer Gruppe anschliessen möchte, ohne vorab sein Equip auf High End bringen zu müssen. Oder sich täglich in der Sippe blicken lässt, um sich dort gehört zu fühlen. Wer einen SZ Planer mag, soll ihn nutzen, das alles stört wenig. Was wirklich stört, ist die oft sehr unangemessene Art und Weise, wie ein 85ger im Moor die Schnecken wegkloppt ohne den lvl 10 Jäger zu beachten, der diese Tat grad angeht. Desgleichen gilt fürs Erz Farmen in den Anfangsgebieten ...

    Von mir aus soll jeder für seine Twink farmen, soll jeder die Münzen nutzen, die kontogebunden den Twink zugeteilt werden können. Aber auch respektieren, wenn der Spieler das für jeden seiner Avatar selbst erspielen will. Und das ist der Punkt, um den sich alles dreht: Die Akzeptanz der Rollenspieler den Gefährten gegenüber die kein Rollenspiel wollen ist nicht vorhanden. Elbische Ingnoranz beschreibt dieses Miteinander noch am Besten.
    Die Akzeptanz den Rollenspielern gegenüber seitens der Spieler, die lieber schnell und fix und effektiv durch Mittelerde huschen allerdings beschreibe ich mal mit gelangweilter Überheblichkeit eines oberflächlichen Menschen, der den leichten Weg eher schätzt. Soll er tun, doch andere auch respektieren...ein Kommunikationsproblem? Sicherlich und ohne Kommunikation unlösbar.

    mfg Ebonie
    Wir leben alle nicht auf einer einsamen Insel von daher ist Rücksichtnahme und Respekt des anderen immer wichtig.
    Nur wenn man einen 85iger Schnecken BdT machen sieht einfach anwispern und sich in Gruppe laden lassen. RP Gründe für einen Massenmord an Schnecken sind eh kaum vorstellbar...

  19. #19
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    nun,

    da scheint noch jemand idealistischer als ich zu sein.
    Und ich spreche Dich, lieber Autor des vorgehenden Thread auch sofort direkt an. Zitieren kostet einfach zuviel Raum: Glaubst Du, ich habe nicht alles versucht? Einen netten Ton vorgegeben, mich mit Leuten im TS getroffen, und dort wirklich gute Gespräche geführt.

    Und wenn ein RPler sich als Regiesseur aufspielt, passt das ebensowenig. Mir ist das ziemlich egal, solang die Leute sich untereinander achten. Und daran haperts. Wenn ein Rollenspieler seine Pantomime ( ohne TS ) mit den Sprechblasen als für sich angemessen empfindet, wenn ein SZ Führer auf das TS besteht, gilt das zu akzeptieren, nicht zu flamen.

    Wir haben es über Jahre verstanden, den Umgangston auf Belegaer angemessen zu erhalten. Das soll wieder so sein.

    Und Nein, das war kein WOW Boss, den ich meine, sondern ein Boss aus der EQ1 Zeit. Leider kenne ich WoW gar nicht. Nun, die Diskussion sollte nicht einschlafen, und wir sollten bestimmt miteinander reden - auch ingame.

    Wir reden hier: Neuzeit vs. Classik, wobei Rebidor die Spielmechanik mehr beachtet als die Community. Anbei: vor drei Tagen im Nachmittag hatten wir einen sehr netten Beitrag im Belesng - einige wirklich nette Gedichte gekonnt über den Chat gebracht und niemand hat gemeckert. Geht also ...

    Wenn Du Dich von einem RPler angegriffen fühlst, kann ich das auch nachvollziehen. Beide Extreme sind sicherlich in ihrer Form für den Rollenspieler, der seine zur Verfügung stehenden Sinne nutzt, schwierig zu verstehen. Pantomime ohne Mimik und Gestik mit vorgegebenen Emotes ohne Sitkom ist einfach nur langweilig. Doch logge ich auf Belegaer ein, bin ich im Rollenspiel. Und das mag ich beachtet wissen, denn das besagt die RP Regel.
    Wenn allerdings ein Server down geht, um Instanzen zu fixen, die zum Farmen regelrecht - trotz mehrfacher Ansprache und Aufklärung - missbraucht werden, und die gesamte Community dafür bestraft wird, ist dieser Rücksichtlosigkeit etwas entgegen zu setzen. Vielleicht war das Abfarmen der Hydbolt Inis der Tropfen, der das Fass einfach zum Überlaufen brachte. Doch jetzt wird es Zeit, die eigenen Interessen deutlich zu machen.

    mfg Ebonie
    PS: Das mit dem Anwhispern ist nett gemeint, allerdings möchte ich nicht gespoilert werden, sondern meine Avatare durch ihre Aufgaben führen. Wenn ich spielen lassen mag, sag ich Bescheid. Nichts für ungut, aber ein 85ger im Auenland, der Schnecken jagd, könnte ebenso für die Zeit verschwinden, die ein lvl 10 Avatar braucht, um in diesem Gebiet fertig zu werden. Der kann noch nicht woanders hin, Heldentaten vollbringen.
    Last edited by Ebonie; Feb 15 2013 at 05:31 PM.

 

 

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