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Thread: Un Druff!

  1. #1
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    Jun 2011
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    Un Druff!

    Eine unheilvolle Dämmerung liegt über Mittelerde. Die Nacht hat gnädigerweise das Schlachtfeld mit einem dunklen Leichentuch bedeckt, so daß die Bilder von Grauen und Verheerung in Ihrem Schrecken gemildert werden. Weinend stehen die Gefährten zwischen den aufgebahrten Körpern der Freunde, die ihr Leben für sie gaben; ein Stück weiter werden die Verwundeten von den heilkundigen Brüdern und Schwestern versorgt. Die Herzen der Überlebenden sind schwer vor Gram ….
    Es sollte nur eine kurze Reise für die Anführer der Sippe sein. Zwei Tage vorher, beim Morgengrauen, brachen sie auf zum Treffpunkt des Orn i Gobennas um Rat zu halten mit den Verbündeten. Weitere Absprachen zum Zuge der verschiedenen Heere sollten getroffen werden um die Vorstösse der Bilwisse und Orks aufzufangen und zurückzudrängen. Doch Verrat lag in der Luft, und so warteten die Horden der ungewaschenen Schwarzblüter und ihrer stinkenden Warge bereits hinter den Hügelkämmen. Trunken von Hass und Saurons verderblichen Einflüsterungen kamen sie in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages aus Ihren Löchern und überrannten ob ihrer großen Zahl heimtückisch das Lager; mordeten, folterten und plünderten die Edlen. Die Tapferen schlugen sich gut, aber ach, zu gering war ihre Zahl gegen die anbrandenden Truppen des Feindes. Lediglich Holdir der Schöne konnte bei Beginn des Kampfes fliehen um Verstärkung zu holen und von dem Verrate Dagaduls berichten; dieses heimtückischen Runenbewahrers, der den dreckigen Orks das Signal zum Angriff gab und wohl auch den Treffpunkt unter dem heiligen Baum an Sauron verriet.
    So schlug sich Holdir auf der Flucht durch etliche Reihen der Gegner, bis er, erschöpft von Anstrengung und Grauen, auf unsere Maiden und Mannen von UnDruff! traf. Obwohl unsere Herrschar nur knappe 3 Dutzend Gefährten umfaßte, trieben wir umgehend unsere Pferde und Ziegen an und eilten zum Ort des Schreckens. Doch wir kamen zu spät; die unheiligen Orks hatten sich bis auf wenige Nachzügler, die das Schlachtfeld nach Verwundeten und Beute absuchten, bereits auf den Weg in ihre verlausten Heimstätten gemacht. Die Zurückgebliebenen wurden von uns niedergemacht und anschliessend verbrannt, während wir versuchten, den Überlebenden des Gemetzels Trost und Heilung zu spenden, doch waren es leider nur sehr wenige, zu viele sind an diesem Tage gefallen.
    Wir übertrugen dem Kundigen Ceowulf einstweilen das Wohl unserer Sippe und ernannten Guinever zum Kriegshauptmann, desweiteren wurden Dwalim, Robena und Grimming jeweils eine Schar kampferprobter Mannen zugeteilt. Unser Tross ist nun unterwegs zu den Wäldern von Fordirith. Dort werden wir rasten und uns den Waldläufern anschliessen, um weiter Richtung Süden zu ziehen. Wie die ausgesandten Späher berichten, gibt es auf unserem Wege allerlei Wanderer, Abenteurer und gar ganze Familien, die dem Ruf des Königs folgen und sich gerne in den Schutz einer großen Schar begeben wollen. Wir werden sie mit Freuden aufnehmen und bei uns willkommen heissen.
    Wenn die Blätter fallen und unsere Verwundeten geheilt sind, die Tage der Trauer für die Gefallenen eingehalten wurden und wir unsere Vorräte aufgefrischt haben, dann wird ein Fest der Hoffnung stattfinden, bevor wir weiter in den Krieg gen Rohan ziehen. Und bei Wein und Bier, gebratenem Fleisch und Kuchen werden sich alle Gefährten zu einem großen Rat zusammenfinden, um das Wohl der Gemeinschaft auf fähige Schultern zu übertragen und Taktiken und Strategien zur Vorgehensweise gegen den Feind zu besprechen.

    www.UnDruff.de

  2. #2
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    Jun 2011
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    auf dem Weg nach Nan Curunir

    Im Lager der Gemeinschaft ist alles ruhig. Es ist kalt, so kurz vor dem Jul-Fest; der erste Schnee ist bereits gefallen. Am Horizont sieht man die Ausläufer des Nebelgebirges drohend aufragen….
    Die Druffler packen sorgsam ihre Ausrüstung zusammen; Waffen werden überprüft, Vorräte aufgestockt und persönliche Dinge andächtig verstaut. Die große Schar folgt den verschlungenen Pfaden nach Nan Curunir; Boten hat von etlichen Gruppen Orks berichtet, die dort in den Wäldern marodieren sollten.
    Grimming, der Anführer der Schar beriet sich mit der Elbin Dilarah, die die Meldungen der Jäger und Kundschafter flüsternd dem kleinen Rat mitteilte.
    „Es nützt nichts, Dilarah. Zwar hat unsere Sippe jetzt eine stattliche Größe erfahren, seit wir durch das Reich der Dunländer gezogen sind, dennoch…..für die kommenden Aufgaben benötigen wir weitere Krieger, die sich nicht scheuen ihr Leben für den König zu geben. Es fehlt ebenso an Heilern und Wächtern für das Lager, Standartenträger und Runenkundigen ….. wir sind einfach zu wenige.
    Sende Boten in alle Richtungen, sie sollen die Siedler und Reisenden über die bedrohliche Situation im Osten informieren und warnen; bietet Ihnen Schutz und Unterstützung durch unsere Sippe Un Druff. Wir lagern in diesem zurückgezogenen Winkel noch weitere 10 Tage in der Hoffnung auf die dringend benötigte Unterstützung.“
    Ernst nickte Dilarah, gab den weiteren Offizieren Dwalim, Nighean, Ulgo und Ceowulf kurze präzise Anweisungen und beobachtete kurze Zeit später, wie diese zu Ihre Pferden gingen und sich leise in die düsteren Wälder schlichen.
    „Hoffentlich kommen Sie rechtzeitig zurück“ dachte sie noch mit sorgenvollem Blick; sodann ging sie schnellen Schrittes zu den lagernden Gefährten und berichtete über die weitere Zeit des Bleibens und der Muße. Achselzuckend nahmen die Druffler wieder Platz, holten Ihre Decken; packten Pfeifenkraut und Bier –gut das sie einen großen Vorrat mit sich führten – aus und hockten sich um das neue geschürte Feuer, um sich die Zeit weiter mit Erzählungen aus alter Zeit und wehmütigen Liedern über liebliche Maiden zu vertreiben……

 

 

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