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Thema: Bayernhobbits

  1. #1
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    93

    Bayernhobbits

    Hallo alle miteinander.

    Mir fällt in der letzten Zeit vermehrt auf, dass viele Rollenspieler Ihre Hobbits mit stark bayrischem Akzent sprechen lassen.
    Das verwundert mich doch sehr, denn ich hatte von Hobbits, sei es in Filmen, Spielen oder in Büchern, immer den Eindruck, immer den Eindruck, dass sie ein sehr gepflegtes "hochdeutsch" sprechen. Ich habe gerade das Buch "Die Gefährten" durchgelesen, und ich habe hier keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass die Hobbits sich durch einen starken Akzent auszeichnen.

    Ich vermute daher eine besondere persönliche Vorliebe zu dem im Spiel angewandten Akzent, trotzdem verwundert es mich, dass die Zahl derer, die diesen nutzen, zuzunehmen scheint.

    Ist das noch jemandem aufgefallen?

    Gruß

    Fredek

  2. #2
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    15
    Direkt aufgefallen ist es mir nicht, was aber auch daran liegen mag, dass ich meine Hobbits selbst mit "bayrischem Einschlag" sprechen lasse. Damit meine ich das Verwenden bestimmter Ausdrucksweisen wie Zusammenziehungen ("kommt's", "habt's") und Verkleinerungsformen ("Wagerl") u.ä. Komplette Sätze verwende ich allerdings nicht.

    Der Grund hierfür ist recht simpel: das Umfeld der Hobbits ist in meinen Augen geprägt durch eine bäuerlich-ländliche Kultur und da passt ein Dialekt einfach besser als ein reines Hochdeutsch. Es ist einfach meine ureigene Interpretation im Rahmen des Rollenspiels. Die Buchvorlage lasse ich dabei komplett aussen vor, da in der Literatur Dialekte i.d.R. keine Rolle spielen.

    Dass meine Hobbits einen - nennen wir es gemäßigten - bayrischen Dialekt sprechen, liegt einfach daran, dass dieser mich im RL umgibt. Alternativ hätte ich "surländisch Platt" oder münsterländer Platt nehmen können, nur beherrsche ich diese Dialekte selber nicht, zum anderen wären sie insgesamt weit unverständlicher.

    Ist aber alles Geschmackssache, wie vieles im Leben.

  3. #3
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    90
    Die Sprache bzw. Dialektisierung ist grad beim RP ein spannendes Thema.. lass die Leut einige Zeit miteinander spielen und sie haben ihre (teilweise traurigerweise sogar völkerübergreifende) Sprachfärbung.

    Es gab mal eine Hobbitdame, die hatte beispielsweise am End Ihrer Sätze gern mal ein -gell-.. ich glaube, mir ist nur eine einzige bekannt, die das nervte, alle anderen habens adaptiert..

    Weitere Sache.. es gab mal eine Weile im Auenland leider genug Hobbits, bei deren Rumgespreche man sich wie in der Krabbelstube 13 vorkam.. ich sag nur *Zwergel* und *Drachel* und so weiter.. (nein damit meine ich nicht die ehrenwerte Kyanita aus Sprotten).. auch das hat sich echt verselbstständigt und wurde weit bis übers Auenland hinaus gesprochen...

    Es kommt also grad drauf an, wer den Ton angibt unter den -Hobbitbanden-..deren Sprechweise wird übernommen, solang bis man den nächsten gut findet..

    Von Eigenständigkeit und Sprachentwicklung kann dann aber schon keine Rede mehr sein.
    Geändert von Heidelotte (05.07.2012 um 13:54 Uhr)
    [COLOR="Gray"]~ Besen sind zum Fegen da! ~ / A.Besenbinder *1407 a.Z.[/COLOR]

 

 

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